Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Statistik: Zahl der Schuldner in Sachsen wächst seit vergangenem Jahr stark an
Region Mitteldeutschland Statistik: Zahl der Schuldner in Sachsen wächst seit vergangenem Jahr stark an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:08 06.11.2014
In Sachsen sind immer mehr Menschen verschuldet. Quelle: Karl-Josef Hillenbrand
Anzeige
Dresden

Von Überschuldung ist dann die Rede, wenn man Zahlungsverpflichtungen auch in absehbarer Zeit nicht begleichen kann und dafür weder Vermögen noch Kreditmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Im Vergleich liegt Sachsen mit einer Schuldnerquote von 9,3 Prozent (2013: 8,9) noch unter dem Bundesdurchschnitt (9,9). Allerdings verzeichnete der Freistaat mit einem Zuwachs von 10 000 Betroffenen binnen Jahresfrist den drittgrößten Anstieg nach Nordrhein-Westfalen (26 000) und Baden-Württemberg (18 000).

Wie schon in den Jahren zuvor erwiesen sich Menschen aus dem Erzgebirge als besonders sparsam - hier ist nur jeder 13. Erwachsene betroffen, in Chemnitz dagegen jeder 9., in Leipzig jeder 8. Auslöser sind neben Arbeitslosigkeit oft eine Scheidung, Krankheit oder gescheiterte Selbstständigkeit.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Krankenhäuser in Sachsen sehen einen erheblichen Investitionsbedarf. Jährlich müssten 220 bis 240 Millionen Euro für die Kliniken im Freistaat ausgegeben werden, sagte der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen, Stephan Helm, der Nachrichtenagentur dpa.

05.11.2014

Die Sachsen sind im Durchschnitt etwas dicker als der Rest der Deutschen. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lag der durchschnittliche Body-Mass-Index (BMI), der Größe und Gewicht ins Verhältnis setzt, in Sachsen 2013 bei 26,2, während für ganz Deutschland ein Mittelwert von 25,9 galt.

05.11.2014

Die Deutsche Bahn will den Rekordstreik der Lokführer juristisch prüfen - schätzt die Erfolgsaussichten aber als gering ein. Man schaue sich „das natürlich auch von der juristischen Seite erneut an“, sagte der Personalvorstand der Deutschen Bahn, Ulrich Weber, im Interview beim Deutschlandfunk am Mittwochmorgen.

05.11.2014
Anzeige