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Mitteldeutschland Steinbruch-Tote starb vermutlich bei Sexspiel mit Fesseln
Region Mitteldeutschland Steinbruch-Tote starb vermutlich bei Sexspiel mit Fesseln
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12:19 01.02.2010
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Görlitz/Herwigsdorf

Welcher Vorwurf dem 21-Jährigen konkret gemacht werde, stehe indes noch nicht fest. In Betracht komme eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung. Nach sechs Monaten U-Haft habe der junge Mann noch im Februar einen Haftprüfungstermin.

Der Leitende Oberstaatsanwalt sprach von einem „klareren Bild“, das sich inzwischen vom Tatverlauf abzeichne. Die Leiche der jungen Frau war teilweise in einem Fass einbetoniert und im See des Steinbruchs versenkt worden. Sie hatte als Verkäuferin im Raum Zittau gearbeitet und war zuletzt am 20. August 2009 lebend gesehen worden. Ihr neuer Partner hatte deren Verschwinden gemeldet, am 23. August hatten Spaziergänger die Leiche im Wasser entdeckt.

Nach früheren Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei war die Frau erstickt, ihr Ex-Freund einen Tag nach Auffinden der Leiche verhaftet worden. In einer späteren Vernehmung hatte er angegeben, dass ihm das Geschehen „entglitten“ sei. Nach einem Bericht der Bild-Zeitung hatte sich das Paar beim Liebesspiel gefesselt. Dabei sei ein Seil verrutscht und habe die Frau erwürgt. Ihr Freund will davon nichts bekommen haben.

Der Haftprüfungstermin könnte nun zu seiner Freilassung führen. Ein zweiter Beschuldigter war kurz vor Weihnachten aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Er steht laut Staatsanwaltschaft aber weiter im Verdacht, an der Beseitigung der Leiche und von Spuren mitgewirkt zu haben.

mro/dpa

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