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Mitteldeutschland Strafbefehl gegen rechtsextremen Sänger nach Konzert in Themar
Region Mitteldeutschland Strafbefehl gegen rechtsextremen Sänger nach Konzert in Themar
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12:53 06.04.2018
Themar im Juli 2017: Polizeibeamte und Teilnehmer des RechtsRock-Festivals am Veranstaltungsplatz. Das Konzert hat für zwei Band-Mitglieder juristische Konsequenzen. Quelle: dpa
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Hildburghausen/Meiningen - 

Das rechtsextreme Konzert in Themar im vergangenen Jahr hat juristische Konsequenzen für die Mitglieder mehrerer Neonazi-Bands. Gegen den Sänger der Rechtsrock-Gruppe „Blutzeugen“ wurde Strafbefehl erlassen, wie eine Sprecherin des Amtsgerichts Hildburghausen am Freitag mitteilte.

Zuvor hatte der MDR darüber berichtet. Demnach soll der Sänger 1500 Euro Geldstrafe zahlen, weil er bei dem Konzert in Themar mehrfach „Sieg Heil“ gesungen und Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet haben soll. Laut Amtsgericht wurde gegen die Entscheidung Einspruch eingelegt.

Gegen den Sänger der Band „Stahlgewitter“, die ebenfalls in Themar spielte, wurde zudem Anklage wegen Volksverhetzung in zwei Fällen erhoben. In dem südthüringischen Orten haben sich im Sommer 2017 rund 6000 Rechtsextreme aus ganz Europa getroffen. Bei der Großveranstaltung spielten mehrere Bands aus der Szene.

Von LVZ

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