Volltextsuche über das Angebot:

-4 ° / -10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Studie stellt schlechtes Zeugnis aus: Sachsen behindert die wirtschaftliche Freiheit

Studie stellt schlechtes Zeugnis aus: Sachsen behindert die wirtschaftliche Freiheit

Die wirtschaftliche Freiheit ist einer Studie zufolge in Sachsen so gering wie in kaum einem anderen Bundesland. Nur Berlin als Bundeshauptstadt und Nachbarland Sachsen-Anhalt schnitten in der am Montag veröffentlichten Untersuchung der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung noch schlechter ab.

Voriger Artikel
Lieberknecht: Bund und Länder sollen V-Leute abziehen - „Es muss alles auf den Tisch"
Nächster Artikel
Zehntausende fordern Neuwahlen in Moskau - Bürgerrechtler Schulz sieht Parallelen zu Leipzig

Die wirtschaftliche Freiheit ist einer Studie zufolge in Sachsen so gering wie in kaum einem anderen Bundesland.

Berlin. An der Spitze lag den Angaben zufolge Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern und danach zunächst allen anderen westlichen Bundesländern.

Für die Studie wurden verschiedene Indikatoren berücksichtigt, die das Ausmaß der Einflussnahme des Staates auf die Wirtschaft zeigen sollen. Demnach lag der Staatskonsum in Sachsen gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2009 bei 23,9 Prozent - in Baden-Württemberg dagegen nur bei 15,8 Prozent. Die öffentlichen Investitionen machten 17,7 Prozent aller Investitionen aus - in Baden-Württemberg waren es gerade einmal 5,0 Prozent.

Der Anteil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst unter allen Erwerbstätigen lag hingegen in Sachsen mit 9,0 Prozent ähnlich hoch wie im Siegerland Baden-Württemberg (9,1 Prozent). Dagegen war der Anteil der Sozialhilfebezieher mit 9,3 Prozent der Bevölkerung gleich dreimal so hoch wie in Baden-Württemberg (3,1 Prozent).

Die Autoren der Studie sehen zum Beispiel im Staatskonsum ein Indiz, wie stark der Staat durch seine Nachfrage die private Nachfrage verdrängt. „Je höher der Staatskonsum, gemessen am BIP, desto stärker wird die wirtschaftliche Freiheit eingeschränkt“, heißt es in der Untersuchung. Auch ein höherer Anteil öffentlicher Beschäftigung bedeute ein geringeres Maß an wirtschaftlicher Freiheit.

Die jährliche Untersuchung beruht auf Daten für das Jahr 2009, als die internationale Finanzkrise auf die Wirtschaft durchschlug. Die Autoren der Studie sehen in der Untersuchung einen Beweis, dass die Zunahme von wirtschaftlicher Freiheit mit einer Zunahme von Wachstum verbunden sei. „Mehr Freiheit lohnt sich also“, erklärte der Leiter der Stiftung, Detmar Doering.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Mitteldeutschland
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Reisemarkt

    Lust auf Urlaub? Der LVZ Reisemarkt präsentiert am 2. und 3. Februar 2018 Traumziele fern und nah. Alle Infos zu den Ausstellern und zum Programm g... mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2018
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 14. LVZ-Fahrradfest lädt am 29. April 2018 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Alle Infos zum Event finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Geld für Vereine der Region
    Mikrologo Angestust

    Mit der Aktion „Angestupst“ unterstützen LVZ und Sparkasse Leipzig die Vereine der Region. Die aktuelle Runde läuft. mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album 2
    Leipzig-Album 2

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr