Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
News Studie weist gefährliche Chemikalien in Kinderkleidung bei deutschen Discountern nach

Studie weist gefährliche Chemikalien in Kinderkleidung bei deutschen Discountern nach

Bei der Untersuchung von Kinderkleidung und Kinderschuhen von Discountern hat die Umweltorganisation Greenpeace gefährliche Chemikalien nachgewiesen. In mehr als der Hälfte von 26 Produkten hätten unabhängige Labore umwelt- und gesundheitsschädliche Chemikalien oberhalb der Vergleichs- und Vorsorgewerte entdeckt, teilte die Organisation am Donnerstag mit.

Voriger Artikel
AOK Plus beschließt neue Sätze in Sachsen und Thüringen - Zusatzbeträge werden eingeführt
Nächster Artikel
Markenstudie: 25 Jahre nach dem Mauerfall holen Ostprodukte auf

Ein Spezialist untersucht im Auftrag von Greenpeace ein Kinderkleidungsstück auf chemische Rückstände.

Quelle: Alex Stoneman/Greenpeace

Hamburg. Das Tragen dieser Kleidungsstücke schädige zwar nicht unmittelbar die Gesundheit, doch die Chemikalien gelangten über Produkte und Fabriken in die Umwelt und in Lebensmittel.

Betroffen sind unter anderem Artikel von Aldi, Lidl, Penny und Tchibo. Schuhe waren von allen Produkten am höchsten belastet. Einige der entdeckten Stoffe gelten laut Greenpeace als krebserregend. Manche seien schädlich für die Fortpflanzung oder die Leber. Eine Sprecherin von Aldi-Nord sagte der Deutschen Presse-Agentur, alle gesetzlich vorgeschriebenen sowie marktüblichen Grenzwerte und die darüber hinausgehenden Anforderungen würden eingehalten. Auch die durch Greenpeace mitgeteilten Werte seien gesetzeskonform, und die Produkte stellten daher keine Gefahr für den Verbraucher dar.

Die Vorsitzende des Verbraucherschutz-Ausschusses im Bundestag, Renate Künast (Grüne), forderte am Donnerstag eine Veränderung der EU-Richtlinie für mit schädlichen Substanzen belastete Kleidung. „Das ist der erste Punkt, um klar zu sagen, welche Stoffe insbesondere bei Kindern gar nicht angewandt werden dürfen“, sagte Künast im ARD-„Morgenmagazin“. Nötig sei eine Transparenz-Richtlinie. Zudem werde die europäische Chemikalien-Richtlinie derzeit nur „sehr schleppend umgesetzt“. Es sei noch ein Problem, für die benannten gefährlichen Stoffe konkrete Kontrollen durchzuführen.

Mehr zur Studie: www.greenpeace.de

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Reisemarkt

    Lust auf Urlaub? Der LVZ Reisemarkt präsentiert am 2. und 3. Februar 2018 Traumziele fern und nah. Alle Infos zu den Ausstellern und zum Programm g... mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2018
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 14. LVZ-Fahrradfest lädt am 29. April 2018 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Alle Infos zum Event finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Geld für Vereine der Region
    Mikrologo Angestust

    Mit der Aktion „Angestupst“ unterstützen LVZ und Sparkasse Leipzig die Vereine der Region. Die aktuelle Runde läuft. mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album 2
    Leipzig-Album 2

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr