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Thüringer CDU-Politiker kritisiert Tourismusförderung des Landes

Thüringer CDU-Politiker kritisiert Tourismusförderung des Landes

Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) und der CDU-Landtagsabgeordnete Gerhard Günther haben sich einen Schlagabtausch um die Tourismusförderung geliefert.

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Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) und CDU-Landtagsabgeordnete Gerhardr Günther haben sich einen Schlagabtausch um die Tourismusförderung geliefert. Dabei ging es auch um den geplanten Umbau des Erfurter Steigerwaldstadions.

Quelle: Michael Frömmert

Erfurt. Günther warnte am Donnerstag in einer Pressemitteilung, der Umbau der Stadien in Erfurt und Jena dürfe nicht zulasten regionaler Tourismus-Projekte gehen. Machnig entgegnete umgehend, die touristische Infrastruktur bleibe ein Schwerpunkt der Tourismusförderung.

Günther sagte, es gebe Vorhaben, „bei denen mit vergleichsweise geringen Ausgaben große regionale Effekte im Fremdenverkehr erzielt werden könnten“. Als Beispiele nannte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU im Landtag die Einrichtung eines Museums am Schloss Schwarzburg sowie den Bau einer Brücke am Hohenwartestausee.

Der umstrittene Umbau der Stadien zu Multifunktionsarenen soll rund 50 Millionen Euro kosten. Wirtschaftsminister Machnig hatte die Investitionen mit hohen Landes-Zuschüssen unter anderem mit positiven Auswirkungen auf den Tourismus begründet. „Niemand hat etwas gegen die Förderung des Sports und des Thüringer Spitzenfußballs, aber wir dürfen darüber nicht vergessen, dass Thüringen noch so viel mehr ist“, kritisierte Günther.

Machnig legte in einer Stellungnahme dar, im Jahr 2012 stünden 27 Millionen Euro für die touristische Infrastruktur zur Verfügung. Rund 30 Projekte seien geplant, unter anderem der Ausbau des Geoparks Inselsberg-Drei Gleichen und der Ausbau des Kurparks Bad Frankenhausen. Der Umbau der Stadien werde zusätzlich zu diesen Vorhaben finanziert. „Die Arenen sind Bestandteil des tourismuspolitischen Gesamtfahrplans“, sagte Machnig. Das Land müsse in der Lage sein, auch größere Leuchtturmprojekte von langfristiger strategischer Bedeutung zu entwickeln.

dpa

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