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Mitteldeutschland Tillich: Ostdeutschland braucht Übergangsphase bei EU-Förderung
Region Mitteldeutschland Tillich: Ostdeutschland braucht Übergangsphase bei EU-Förderung
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22:36 07.06.2017
Sachsens Ministerpräsident Stanislav Tillich (CDU) Quelle: dpa
Dresden/Brüssel

Ostdeutschland braucht nach Ansicht des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) eine Übergangsphase bei der EU-Förderung nach 2020. Es gehe darum, dass Sachsen und die anderen ostdeutschen Bundesländer nicht abrupt von den Strukturfonds abgeschnitten werden, sondern die Chance haben, in bestimmten Bereichen nach wie vor europäische Fördermittel in Anspruch zu nehmen, sagte Tillich am Mittwoch.

Zuvor hatte der Regierungschef in Brüssel Gespräche geführt. Er habe mit seinem Besuch auf diesen Prozess Einfluss nehmen wollen, betonte Tillich. Sachsen gelte in Brüssel als Region, die sehr verantwortungsbewusst und erfolgreich EU-Fördermittel anwendet. „Wir genießen hier eine hohe Reputation. Man hört auf uns.“ Deshalb hoffe er, dass die Argumente aus Sachsen gehört würden. Am 27. Juni will Tillich erneut in dieser Angelegenheit nach Brüssel reisen.

LVZ

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