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Mitteldeutschland Tillich fordert mehr Toleranz für Flüchtlinge - Pegida-Sympathisanten demonstrieren erneut
Region Mitteldeutschland Tillich fordert mehr Toleranz für Flüchtlinge - Pegida-Sympathisanten demonstrieren erneut
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18:25 01.12.2014
Die Pegida-Demo in Dresden am Montagabend, dem 24. November. Quelle: Stephan Lohse
Dresden

Aber davon auf das Verhalten aller Muslime, aller Flüchtlinge und Asylbewerber zu schließen, ist falsch und gefährlich und spielt rechtsradikalen Gruppierungen in die Hände“, erklärte der Rektor.

Unsicherheiten und latente Angst vor dem Unbekannten und Fremden würden missbraucht, um Abneigung und Widerstand gegen Flüchtlinge zu schüren. Die Semperoper hing ein großes Transparent mit der Aufschrift „Für eine weltoffene Gesellschaft“ an die Frontseite. Auf dem Theaterplatz stand schon am Nachmittag Polizei.

Bilder von den Demonstranten am 24. November in Dresden:

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Ein Aufeinandertreffen von „Pegida“-Sympathisanten und Gegendemonstranten soll verhindert werden. Am vergangenen Montag hatte das Bündnis, das schweigend durch Dresden marschiert, rund 5500 Unterstützer gefunden. Der Gegenprotest beschränkte sich auf einige hundert Bürger.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). Quelle: dpa

Müller-Steinhagen rief Studenten und Personal der Universität auf, sich nicht an Pegida-Demonstrationen zu beteiligen: Man müsse verhindern, dass in der Welt ein Bild von Dresden entstehe, das in erster Linie abschrecke, die Stadt als ausländerfeindlich darstelle und an die Neonazi-Aufmärsche zum 13. Februar erinnere.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) mahnte angesichts steigender Flüchtlingszahlen Unterstützung und Menschlichkeit für die Betroffenen an. „Alle diejenigen, die zu uns kommen, weil sie vor Krieg und Verfolgung flüchten, sollen hier Schutz oder auch eine neue Heimat finden können“, sagte er.

dpa

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