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Mitteldeutschland Tillich nach Anschlag in München: Bluttat nicht für feindselige Debatten nutzen
Region Mitteldeutschland Tillich nach Anschlag in München: Bluttat nicht für feindselige Debatten nutzen
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Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). (Archivbild) Quelle: dpa
Dresden

- Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat sich tief bestürzt über den Anschlag in München gezeigt. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und Freunden. Wir trauern mit ihnen“, sagte Tillich, der derzeit auch Bundesratspräsident ist, am Samstag in Dresden. „Die entsetzliche und barbarische Tat“ habe ganz Deutschland geschockt.

Tillich dankte für die Zeichen der Solidarität sowie das nationale wie internationale Mitgefühl. Die Tat mache deutlich, vor welchen Herausforderungen die Polizei und Sicherheitsorgane der Länder stünden, so der CDU-Politiker. „Wir brauchen Sicherheit, um gut leben zu können.“

Ein 18 Jahre alter Deutsch-Iraner hatte am Freitagabend in München neun Menschen und sich selbst erschossen. Hintergründe und Motiv der Bluttat waren zunächst völlig unklar. Tillich rief dazu auf, die Tat nicht für feindselige Debatten zu nutzen.

Von LVZ

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