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Trotz Schnee Lage auf Sachsens Straßen entspannt

Trotz Schnee Lage auf Sachsens Straßen entspannt

Trotz erneuten Schneefalls in Teilen des Landes ist die Lage auf den sächsischen Straßen am Mittwochmorgen entspannt. „Es gibt ein paar Blechschäden, Autos rutschten in Straßengräben“, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Westsachsen.

Leipzig. Auf der B92 bei Raun blockiert ein Lastwagen die Fahrbahn, ebenso am Schkeuditzer Kreuz auf der A9 in Richtung Nürnberg.

 „Die meisten Autofahrer haben sich inzwischen aber an Schnee und Glätte gewöhnt“, sagte eine Sprecherin in Leipzig. Vor allem mit Beginn des Berufsverkehrs kann es erneut zu Behinderungen kommen. Der Verkehrswarndienst wies vor allem auf vorsichtiges Fahren in Leipzig und Chemnitz hin.

Schon am Dienstag hatten ein Temperaturanstieg und Plusgrade die Verkehrslage in Sachsen am Dienstag entspannt. „Das Chaos ist ausgeblieben“, teilte die Polizei in Dresden mit. Der Winterdienst habe die überfrierende Nässe am Morgen gut in den Griff bekommen. Nur auf der Bundesstraße B 171 bei Schmiedeberg (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) und einer Straße bei Großröhrsdorf (Kreis Bautzen) hatten sich Laster quergestellt. Auf dem Flughafen Dresden wurde die Start- und Landebahn zwei Mal wegen Glatteises gesperrt. Warmluft sorgte dann in Nossen (Kreis Meißen) und Oschatz (Nordsachsen) für die Spitzenwerte von acht Grad plus im Freistaat.

Selbst an der Wetterwarte auf dem mit 1214 Metern höchsten Punkt Sachsens, dem Fichtelberg, wurden laut Wetterdienst Werte um den Gefrierpunkt gemessen. Kaltluft aus dem Böhmischen Becken, die über den Erzgebirgskamm gedrückt werde, sorge jedoch in einigen Orten nahe der tschechischen Grenze und an Gebirgshängen für einen unangenehmen Wind und weiter tiefe Temperaturen, hieß es. So stieg das Thermometer etwa in Zinnwald (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) nicht über sechs Grad unter Null, in Deutschneudorf (Erzgebirgskreis) waren es fünf Grad minus.

Weiße Weihnachten wird es nur in den Bergen geben. „Im Gebirge wird der Schnee liegenbleiben“, sagte Meteorologe Gerold Weber auf Anfrage. „Oberhalb von 400 Metern ist während der Weihnachtsfeiertage Ski und Rodel gut.“ Von Heiligabend an werde es wieder kälter, da auf der Rückseite abziehender Tiefdruckgebiete Luft aus polaren Breiten im Anmarsch sei. Es könne Schnee oder Schneeregen geben, sagte Weber. Mit einem richtigen Rückfall in den Winter wie in den vergangenen Tagen sei aber bis in den Jahresanfang 2010 hinein nicht zu rechnen.

dpa

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