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Mitteldeutschland Trotz strengen Winters nur wenige Unfälle
Region Mitteldeutschland Trotz strengen Winters nur wenige Unfälle
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17:38 21.12.2009
Dresden

Wegen der Bergung war in Richtung Leipzig und Dresden je eine Spur gesperrt. Insgesamt ereigneten sich auf der Autobahn zwischen Mutzschen (Kreis Leipzig) und Nossen (Kreis Meißen) bis 10.00 Uhr 21 Verkehrsunfälle wegen Schneeglätte. Dabei blieb es überwiegend Blechschäden.

Auf der A 72 waren elf Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt. Auslöser in diesem Fall war allerdings ein verlorenes Rad auf der Fahrbahn. Bei Pirna-Bonnewitz (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) hatte sich an einem Berg wegen der Glätte ein Laster quergestellt. In Ostsachsen wurden am Montagvormittag 36 Unfälle gezählt. Am gesamten Sonntag waren es in dem gesamten Bereich nur 25. Bei der Bahn normalisierte sich der Verkehr nach Verspätungen und Ausfällen am Wochenende, hieß es.

Auf den Flughäfen in Dresden und Leipzig kam es zu Verspätungen von bis zu 80 Minuten, weil Maschinen aus Düsseldorf, München, Frankfurt, Köln und Stuttgart nicht rechtzeitig ankamen. In Dresden musste eine Maschine nach München ganz gestrichen werden, weil das Flugzeug am Sonntagabend in der bayerischen Landeshauptstadt nicht abgeflogen war.

Die Schneehöhen in Sachsen sind trotz des Schneefalls der vergangenen Tage eher gering. Auf dem Kamm des Erzgebirges wurden laut Deutschen Wetterdienst in Leipzig nicht mehr als 15 Zentimeter gemessen. Spitzenreiter waren 26 Zentimeter an der Wetterwarte auf dem Fichtelberg, dem mit 1214 Meter höchsten Punkt Sachsens, gefolgt von Fürstenwalde, einem Ortsteil von Geising (Sächsische Schweiz- Osterzgebirge) mit 18 Zentimetern.

Laut Wetterdienst soll es zwar auch am Dienstagmorgen wieder Schnee geben. Wegen steigender Temperaturen werde dieser aber zunehmend in Regen übergehen, hieß es. Die Folgen seien Schneematsch oder Glatteis. „Die Dauerfrostperiode geht zu Ende“, sagte Meteorologe Gerold Weber. Nachts lägen die Temperaturen in den nächsten Tagen zwar zumeist noch unter Null Grad, tagsüber seien diese über dem Gefrierpunkt.

dpa

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