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Mitteldeutschland UNESCO-Welterbestätten: Kultusminister streben neue Strategie an
Region Mitteldeutschland UNESCO-Welterbestätten: Kultusminister streben neue Strategie an
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21:30 06.06.2015
Unterwegs im Woerlitzer Park: Sichtachse zum Vulkan Vesuv. (Archivbild) Quelle: Leipzig report
Markkleeberg

Die Kultusminister der Länder streben eine neue Strategie im Umgang mit den Unesco-Welterbestätten an. Auf einem zweitägigen Symposium in Markkleeberg diskutierten rund 150 Fachleute Empfehlungen, wie bei künftigen Welterbe-Bewerbungen vorgegangen werden soll.

Unter anderem sei darüber gesprochen worden, wie mehr transnationale Bewerbungen auf den Weg gebracht werden könnten, sagte Elke Harjes-Ecker, Koordinatorin des Symposiums, am Samstag. „Die Formalismen bei der Unesco haben immer mehr zugenommen“, sagte Harjes-Ecker. Ein Antrag könne mit Dokumentation schnell auf 1400 Seiten anwachsen.

Entwicklungsländer könnten dies kaum leisten, was zu einem europäischen Übergewicht bei den Welterbestätten geführt habe. Die Empfehlungen des Symposiums sollen zur Diskussion an die Kultusministerkonferenz (KMK) gegeben werden, die im Herbst darüber beschließen solle. (dpa)

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