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Mitteldeutschland Umfrage: Jede zweite Ost-Firma sieht Mindestlohn als „Job-Bremse“
Region Mitteldeutschland Umfrage: Jede zweite Ost-Firma sieht Mindestlohn als „Job-Bremse“
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19:36 11.02.2015
8,50 Euro sind der Mindestlohn. Quelle: Federico Gambarini/Illustration
Berlin

Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter bundesweit 27 000 Betrieben hervor.

Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde bringe gerade im Osten das Lohngefüge durcheinander. Dies führe dazu, dass trotz höheren Wirtschaftswachstums weniger neue Stellen entstünden: „Hier entsteht so etwas wie eine Job-Bremse“, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben am Mittwoch in Berlin. Im laufenden Jahr werde die Wirtschaft etwa 200 000 neue Stellen schaffen. „Es könnte mehr sein, wenn der Mindestlohn nicht da wäre.“

Die Wirtschaft hadert seit langem mit dem Mindestlohn, den die große Koalition aus Union und SPD zum 1. Januar 2015 einführte. Einen Nachweis für die Behauptung, die Lohnuntergrenze vernichte massenhaft Stellen, sind die Wirtschaftsverbände bisher aber schuldig geblieben. Die Gewerkschaften sprechen von Panikmache. Der Mindestlohn stärke vielmehr Kaufkraft und Konsum, argumentiert der DGB. (dpa)

lvz

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