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Mitteldeutschland Unglück an der Bahnstrecke bei Leipzig: Jugendliche schwer verletzt
Region Mitteldeutschland Unglück an der Bahnstrecke bei Leipzig: Jugendliche schwer verletzt
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13:45 25.09.2016
An einer Bahnstrecke bei Leipzig wurden zwei Jugendliche bei einer Kletteraktion schwer verletzt. (Symbolbild)  Quelle: dpa
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Leipzig

 Zwei Teenager sind am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr bei einer Kletteraktion an der Bahnstrecke nahe dem Flughafen Leipzig-Halle schwer verletzt worden. Wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilt, stiegen zwei 17-jährige Jungen auf einen Mast der Bahnoberleitung. Dabei kamen sie der Trasse so nah, dass es einen Spannungsüberschlag gab. Die Jugendlichen erlitten einen Stromschlag stürzten fünf bis sechs Meter tief ins Gleisbett.

„Dabei erlitten sie schwere Sturzverletzungen und Verbrennungen“, so Polizeisprecher Jens Damrau gegenüber LVZ.de. Das Unglück ereignete sich zwischen den Haltepunkten Schkeuditz und Schkeuditz-West. Der Strom auf der Bahntrasse fiel aus, dadurch kam eine S-Bahn zum Stehen. Der Lokführer habe das Unglück beobachtet und sofort die Rettungskräfte alarmiert. Ein Rettungshubschrauber brachte das Verbrennungsopfer nach Halle ins Krankenhaus, der zweite Junge wurde nach Leipzig ins Krankenhaus transportiert. Über den aktuellen Gesundheitszustand der 17-Jährigen hatte die Polizei keine Kenntnis.

Bei der Aktion wurden auch 400 Meter Tragseil, das den Fahrdraht der Bahn unter Spannung hält, mit abgerissen. Die S-Bahn-Strecke von Halle über Schkeuditz nach Leipzig war über Stunden gesperrt. Züge, die wegen der Teilsperrung des Hauptbahnhofs bis Sckeuditz fahren sollten, pendelten nur noch bis zum Haltepunkt Gröbers. Von dort aus wurde ein Busverkehr eingerichtet. „Die Reparatur der Oberleitung hat noch am Abend begonnen“, so Damrau.

Am Sonntagmorgen um 8 Uhr hat die Bahn außerdem die Teilsperrung des Hauptbahnhofs Leipzig regulär beendet.

Von Evelyn ter Vehn

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