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Mitteldeutschland Unions-Nachwuchs diskutiert Konsequenzen aus Wahlschlappe
Region Mitteldeutschland Unions-Nachwuchs diskutiert Konsequenzen aus Wahlschlappe
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22:18 05.10.2017
Die Junge Union wird ab morgen in Dresden über die Neuausrichtung der CDU und CSU diskutieren, darunter auch ihr Vorsitzender Paul Ziemiak. Quelle: dpa
Dresden

Mit Spannung wird erwartet, wie scharf die 1000 Delegierten auf dem an diesem Freitag beginnenden dreitägigen Deutschlandtag der Jungen Union (JU) in Dresden die Politik von Kanzlerin Angela Merkel kritisieren.

Der Chef der Nachwuchsorganisation von CDU und CSU, Paul Ziemiak, dürfte von der CDU-Vorsitzenden ein konservativeres Profil und einen Verjüngung der Union verlangen. Merkel stellt sich an diesem Samstag auf dem Treffen erstmals nach der Wahl einem breiten Parteipublikum zur Aussprache. Die JU hat aktuell etwa 110 000 Mitglieder, sie bezeichnet sich als größten politischen Jugendverband Europas.

An diesem Freitag will auch der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich zur Parteijugend sprechen. Er hatte nach der Wahl eine schärfere Asyl- und Einwanderungspolitik verlangt und angesichts der AfD-Erfolge kritisiert, die Union habe rechts von der Mitte Platz gelassen. Die rechtspopulistische AfD war im Bund drittstärkste Kraft und in Sachsen mit 27 Prozent der Stimmen sogar stärkste Kraft geworden. Am späten Abend wird der als Merkel-Kritiker bekannte Parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium, Jens Spahn (CDU), zu einem Grußwort erwartet.

dpa/ lvz

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