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Mitteldeutschland Veranstalter bereiten sich auf Public-Viewing zur Fußball-WM vor - Kirche will übertragen
Region Mitteldeutschland Veranstalter bereiten sich auf Public-Viewing zur Fußball-WM vor - Kirche will übertragen
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10:24 12.04.2014
Public Viewing zur EM 2012 in der Leipziger Gottschedstraße. Quelle: Regina Katzer
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Dresden

Zum Anpfiff des größten Sportereignisses des Jahres können die Fans vielerorts mitfiebern. So übertragen die Filmnächte am Dresdner Elbufer das Achtelfinalspiel Ende Juni zum ersten Mal auf ihrer 450 Quadratmeter großen Leinwand.

Nach Angaben des Veranstalters ist in dem Areal am Elbufer Platz für rund 10.000 Menschen, der Eintritt ist frei. „Wir rechnen mit einem Riesenandrang, wenn Deutschland spielt“, sagte Carolin Schneider vom Organisatorenteam. Eigentlich sollte auch das Viertelfinale der deutschen Nationalelf gezeigt werden. „Das Problem ist der frühe Anpfiff um 18 Uhr.“ Zu dieser Zeit sei es noch zu hell, um etwas auf der Leinwand zu erkennen. Um eine spezielle LED-Wand anzumieten, fehle bisher das Geld. Die Veranstalter hoffen, dass sich noch Sponsoren für das Vorhaben finden. Auch zahlreiche Biergärten, Strandbars und Restaurants in Dresden werden das Ereignis übertragen.

Fotos vom Public Viewing beim EM-Halbfinale Deutschland-Italien 2012:

Dresden. Riesenleinwand, Fahnen und Fangesänge: Mit öffentlichen Live-Übertragungen wird die Fußball-WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) auch im Freistaat gefeiert. Zum Anpfiff des größten Sportereignisses des Jahres können die Fans vielerorts mitfiebern. Das frühere Leipziger Zentralstadion verzichtet in diesem Jahr allerdings auf das Public Viewing.

Zum ersten Mal beteiligen sich auch die Filmnächte in Chemnitz mit ihrer 160 Quadratmeter großen Leinwand am Public Viewing. Gezeigt wird auf jeden Fall das Achtelfinale, bei Erfolg der deutschen Mannschaft auch Halbfinale und Finale. Für die Besucher gibt es 1200 Sitzplätze, die vorher gebucht werden können.

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Die evangelische Landeskirche in Sachsen hat ihre Gemeinden aufgerufen, sich für die Live-Übertragung zu bewerben. Für insgesamt 1200 öffentliche Veranstaltungen übernimmt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die anfallenden Gema-Gebühren. Rund 400 Lizenzen stehen noch zur Verfügung. „Für Fußball-Fans eine gute Gelegenheit, sich zu organisieren“, sagte Sprecher Matthias Oelke.

Das frühere Leipziger Zentralstadion verzichtet in diesem Jahr allerdings auf das Public Viewing. XXL-Leinwand, Gebühren und Lizenzen machten die Veranstaltung teuer. „Und Eintritt wollen die wenigsten Fußballfans zahlen“, so Iris Rackwitz von der Betreibergesellschaft. Dafür planen zahlreiche Gastronomen in der Innenstadt eine Übertragung per Leinwand. Die Stadt selbst will nach eigenen Angaben kein Public Viewing anbieten.

Public Viewing im Leipziger Zentralstadion 2010:

dpa

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