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Mitteldeutschland Verfassungsschützer erwarten engere Kooperation der NPD mit Neonazis
Region Mitteldeutschland Verfassungsschützer erwarten engere Kooperation der NPD mit Neonazis
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15:08 15.09.2014
Die NPD hat den Einzug in den Landtag von Dresden knapp verpasst. Auch in Thüringen und Brandenburg scheiterten die Rechtsextremen. Quelle: Fredrik von Erichsen
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Berlin

„Die NPD wird den Weg in die Radikalität fortsetzen und eng mit Neonazis kooperieren, um sich von der AfD deutlich zu unterscheiden“, sagte der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz Sachsen, Gordian Meyer-Plath, dem Berliner „Tagesspiegel“.

Auch sein Brandenburger Kollege Carlo Weber geht davon aus, dass die NPD auf lange Sicht noch stärker auf Unterstützung der Neonazis angewiesen ist. Weber hält ebenfalls eine stärkere Radikalisierung der Partei für möglich, „damit sie sich von der AfD absetzen kann“. Damit würden jedoch die Chancen der NPD sinken, um ein Verbot herumzukommen. 

Die NPD hatte am Sonntag in Thüringen 3,6 Prozent der Zweitstimmen erhalten (2009: 4,3 Prozent). In Brandenburg landete sie bei 2,2 Prozent (2009: 2,6). In Sachsen waren die Rechtsextremen Ende August nach zehnjähriger Präsenz im Landtag nur knapp an der Fünf-Prozent- Hürde gescheitert.

dpa

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