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Mitteldeutschland Verfassungsschutz sieht unregistrierte Flüchtlinge mit „Unbehagen“
Region Mitteldeutschland Verfassungsschutz sieht unregistrierte Flüchtlinge mit „Unbehagen“
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In den Erstaufnahmeeinrichtungen, wie hier an der Neuen Messe in Leipzig, wurden viele Flüchtlinge noch nicht registriert. Quelle: dpa-Zentralbild
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Halle -

Der Präsident des sächsischen Verfassungsschutzes, Gordian Meyer-Plath, sieht die große Zahl unregistrierter Flüchtlinge im Land mit „Unbehagen“. Er glaube jedoch nicht an ein massenhaftes Untertauchen, sagte der Behördenchef am Freitag in einem Gespräch mit MDR Info. Einzelfälle könne es aber geben.

Ein Großteil der rund 290 000 nicht erfassten Flüchtlinge stecke seiner Ansicht nach „noch im Abarbeitungsstau“ in den Erstaufnahmeeinrichtungen. Meyer-Plath betonte, sein Dienst habe „keinen Generalverdacht gegen Flüchtlinge, egal ob die jetzt schon registriert sind oder nicht.“ Die meisten Menschen kämen nicht mit einer kriminellen oder extremistischen Agenda nach Sachsen. Im Freistaat seien bisher keine IS-Mitglieder unter den Flüchtlingen bekannt. Wichtig sei, die Neuankömmlinge nun zu integrieren. Andernfalls könnten Salafisten und andere Extremisten unter ihnen Anhänger rekrutieren.

Von Romina Kempt

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