Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Verspätungen noch bis Montag - Folgen des Bahnstreiks bleiben auch nach Ende spürbar

Verspätungen noch bis Montag - Folgen des Bahnstreiks bleiben auch nach Ende spürbar

Der Lokführer-Streik ist zu Ende, aber Fahrgäste der Bahn in Mitteldeutschland müssen sich auch danach auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Es werde wohl bis Montagmorgen dauern, bis alle Züge wieder normal rollen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn.

Voriger Artikel
Merkel soll Gas geben - Gewerkschaft fordert sachliche Auseinandersetzung mit Fracking
Nächster Artikel
25 Jahre nach dem Fall: Gut jeder sechste Deutsche will die Mauer zurück

Die Lokführer haben am Samstagabend ihren Streik beendet.

Quelle: dpa

Leipzig. Am Samstag, dem letzten Streiktag, waren nur wenige Züge unterwegs. Die Ersatzfahrpläne liefen aber wie an den Vortagen stabil, so die Sprecherin.  

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) beendete ihren Streik nach Angaben einer Sprecherin am Samstagabend um 18.00 Uhr - nach 64 Stunden im Personenverkehr und 75 Stunden im Güterverkehr. Es war der sechste Ausstand in der laufenden Tarifrunde. Im Tarifkonflikt der Bahn gibt es bislang keinen Termin für neue Verhandlungen. Der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, sagte auf dem Leipziger Hauptbahnhof: „Wir diskutieren jetzt erstmal nicht über Streiks. Wir warten auf Verhandlungen.“

Man erwarte eine Einladung durch die Bahn.  Die Gewerkschaft bleibt aber streikbereit. Der Vorsitzende für Berlin, Sachsen und Brandenburg, Frank Nachtigall, machte im rbb-Inforadio deutlich, falls die Bahn nicht einlenke, werde es zu weiteren Ausständen kommen. Die Lokführer fieberten ihrem Dienst entgegen, sagte der Bezirksvorsitzende der GDL-Mitteldeutschland, Hartmut Schäfer. Er hoffe, dass der Gerichtsentscheid vom Freitag wieder zu Verhandlungen mit der Deutschen Bahn führe und es in den kommenden Jahren nicht wieder zu einem Streik kommen müsse.

Das Arbeitsgericht Hessen hatte die Arbeitsniederlegungen am Freitag in zweiter Instanz für zulässig erklärt. Unterdessen litten vor allem auch Geschäfte an dem Streik. In vier Stunden habe sie gerade einmal 30 Kunden gehabt, sagte beispielsweise eine Mitarbeiterin eines Backshops am Erfurter Hauptbahnhof der Nachrichtenagentur dpa.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Mitteldeutschland
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Reisemarkt

    Lust auf Urlaub? Der LVZ Reisemarkt präsentiert am 2. und 3. Februar 2018 Traumziele fern und nah. Alle Infos zu den Ausstellern und zum Programm g... mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2018
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 14. LVZ-Fahrradfest lädt am 29. April 2018 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Alle Infos zum Event finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Geld für Vereine der Region
    Mikrologo Angestust

    Mit der Aktion „Angestupst“ unterstützen LVZ und Sparkasse Leipzig die Vereine der Region. Die aktuelle Runde läuft. mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album 2
    Leipzig-Album 2

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr