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Vom Offiziersanwärter zum Leutnant - de Maizère befördert in Dresden 465 Soldaten

Vom Offiziersanwärter zum Leutnant - de Maizère befördert in Dresden 465 Soldaten

Dresden. Mit einem feierlichen Appell hat Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) am Dienstag auf dem Theaterplatz 465 Offiziere zum Oberleutnant befördert.

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Verteidigungsminister Thomas de Maizière nahm symbolisch die Beförderungen vor.

Quelle: Julia Vollmer

Nach Studium und Ausbildung an der Offiziersschule des Heeres in Dresden dürfen die jungen Frauen und Männern ab 1. Januar 2013 den Titel Oberleutnant tragen.

In ihren Reden bedankten sich Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) und Verteidigungsminister de Maizière bei den Anwärtern für ihren Mut und die Tapferkeit, dem Land zu dienen. „Es ist eine große Ehre für Dresden, die Offiziersschule zu beherbergen und unsere Stadt als Bundeswehr-Standort zu etablieren“, so Orosz. 

Als Offizier zu dienen sei keine leichte Aufgabe, betont Minister de Maizière. Im höheren Dienst müssten die Anwärter gleichzeitig mit Intellekt und Sportlichkeit glänzen. „Ihr Beruf ist nicht der eines Offiziers, sondern der eines Soldaten. Offizier ist nicht ihr Beruf, sondern ihr Dienstgrad. Sie sind alle Soldaten“, betont der Bundesverteidigungsminister.  Besonders erfreut zeigte sich der Minister, dass sich immer mehr Frauen zu einem Arbeitsleben in der Bundeswehr entscheiden.  

Bei strömenden Regen waren viele Familienangehörige und Freunde der Offiziere gekommen, um die Beförderung zu feiern. Den Familien sprachen die Oberbürgermeisterin und der Verteidigungsminister ihre besondere Anerkennung aus. Einen Familienangehörigen in der Bundeswehr zu haben, sei eine große psychische Belastung, da man nie wisse, wie die Auslandseinsätze ablaufen, betont der Minister.  

Die künftigen Oberleutnants sind alle um die 25 Jahre alt und stammen aus allen 16 Bundesländern. Nach ihrem Grundwehrdienst absolvierten sie zunächst ein akademisches Studium. „Der Auswahl der Fächer sind da keine Grenzen gesetzt, von Politikwissenschaft bis zur Luft- und Raumfahrttechnik kann man alles studieren“, erzählt Pressestabsoffizier Major Holger Hase. 

Innerhalb der Offizierslehrgänge an der Offziersschule des Heeres in der Dresdner Albertstadt werden die jungen Soldaten unter anderem in den Fächern Taktik, politische Bildung und militärische Fitness unterrichtet.  „Während der Lehrgänge sind wir in der Offiziersschule untergebracht. Am Wochenende fahren wir dann entweder zu unseren Familien oder erkunden Dresden mit der Freundin“, berichtet Neu-Offizier Martin.

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Dresden. Mit einem feierlichen Appell hat Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) am Dienstag auf dem Theaterplatz 465 Offiziere zum Oberleutnant befördert. Nach Studium und Ausbildung an der Offiziersschule des Heeres in Dresden dürfen die jungen Frauen und Männern ab 1. Januar 2013 den Titel Oberleutnant tragen.

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Mehr Geld und mehr Verantwortung, das bringe die Beförderung zum Oberleutnant mit sich, erzählt ein Oberst, der an der Offiziersschule unterrichtet. Das äußere Zeichen des höheren militärischen Ranges sind dann zwei Sterne statt einem auf der Schulter.

Julia Vollmer

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