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Mitteldeutschland Vor neuer „Pegida“-Kundgebung: Sachsens Ministerpräsident Tillich ruft zu Toleranz auf
Region Mitteldeutschland Vor neuer „Pegida“-Kundgebung: Sachsens Ministerpräsident Tillich ruft zu Toleranz auf
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14:50 21.12.2014
Sachsens Ministerpräsident Stanislav Tillich mahnt Solidarität mit Flüchtlingen an. Quelle: dpa
Leipzig

„Wir brauchen Toleranz auf beiden Seiten“, sagte er der Leipziger Volkszeitung. Alle sollten wissen, „dass wir künftig mehr Zuwanderung haben werden“, fügte er hinzu.

Die Menschen sollten sich daran erinnern, dass ihnen seit 25 Jahren die Welt offenstehe. „Und genauso ist und muss uns die Welt auch in Sachsen willkommen sein, ohne Mauer in den Köpfen und mit Neugier, wie wir Bereicherung erfahren können“, sagte er. „Sachsen ging es immer gut, wenn Menschen zu uns gekommen sind und wir sie willkommen geheißen haben.“

„Pegida“ hat für diesen Montag zu einem „gemeinsamen Weihnachtsliedersingen“ auf dem Platz vor der Semperoper aufgerufen. Am vergangenen Montag konnte das Bündnis trotz bundesweiter Kritik mit rund 15.000 Teilnehmen weiteren Zulauf verzeichnen. Die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) wenden sich unter anderem gegen eine angebliche Überfremdung des Landes und wollen ein schärferes Asylgesetz. Das Bündnis „Dresden Nazifrei“ plant eine Gegendemonstration mit Kundgebung auf dem benachbarten Schloßplatz.

Weitere Reaktionen zu "Pegida" lesen Sie am Montag in der Printausgabe der LVZ oder im E-Paper!

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