Volltextsuche über das Angebot:

-4 ° / -10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
News Warnstreik in Leipzig verhalten angelaufen - "Es war ein Anfang"

Warnstreik in Leipzig verhalten angelaufen - "Es war ein Anfang"

Hunderte Beschäftigte des öffentlichen Dienstes haben sich am Freitag in Sachsen an den bundesweiten Warnstreiks beteiligt. Vertreter der Gewerkschaft Verdi bewerteten den Grad der Beteiligung unterschiedlich.

Voriger Artikel
Ulbig will Randale-Euro
Nächster Artikel
Ex-Opel-Treuhänder für Werksschließung in Eisenach

Mit einer Kundgebung vor dem Technischen Rathaus haben am Freitagmorgen in Leipzig die ersten Wanrstreiks begonnen.

Quelle: André Kempner

Leipzig/Chemnitz. „Es war ein Anfang“, sagte Ines Jahn in Leipzig, wo rund 100 Mitarbeiter des technischen Rathauses am Morgen die Arbeit ruhen ließen.

„Wir hätten gedacht, es stehen mehr Kollegen dahinter“, sagte dagegen Annelie Schneider in Chemnitz. Dort hatten sich 70 Mitarbeiter der Stadtverwaltung beteiligt. Insgesamt gab es in acht sächsischen Städten vorübergehende Arbeitsniederlegungen.

„Mit den Warnstreiks soll den Arbeitgebern gezeigt werden, dass endlich eine Entwicklung in den Tarifkonflikt kommen muss und ein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt wird“, sagte Gewerkschafter Frank Zierer in Freiberg.

Verdi fordert fünf Prozent mehr Geld und bessere Ausbildungsvergütungen. Die Arbeitgeber von Bund und Kommunen weisen die Forderungen als zu hoch zurück. Die Tarifverhandlungen gehen am 10. Februar in die dritte Runde.

„Für die Mitarbeiter war es definitiv der erste Ausstand seit der Wende. Da mussten noch einige Ängste überwunden werden“, begründete Jahn den eher verhaltenen Warnstreik in Leipzig. Kerstin Eger in Zwickau war dagegen mit der Beteiligung zufrieden. Dort hatte auch Winterdienst zeitweise die Arbeit ruhen lassen. Verkehrsprobleme gab es deswegen aber nicht. „Es hat nicht geschneit. Es war glatt. Aber die Kollegen sind zuerst ihrer Pflicht nachgekommen und dann zu uns gestoßen“, sagte Eger.

In Zschopau blieb am Freitag nach Gewerkschaftsangaben das Standesamt geschlossen. In Dresden legten unter anderem die Beschäftigten der Wasser- und Schiffverwaltung und des Kreiswehrersatzamtes die Arbeit nieder. In Thalheim sollte die Verwaltung ganztägig geschlossen bleiben. Für Montag kündigte Verdi Warnstreiks in Thüringen an.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Reisemarkt

    Lust auf Urlaub? Der LVZ Reisemarkt präsentiert am 2. und 3. Februar 2018 Traumziele fern und nah. Alle Infos zu den Ausstellern und zum Programm g... mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2018
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 14. LVZ-Fahrradfest lädt am 29. April 2018 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Alle Infos zum Event finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Geld für Vereine der Region
    Mikrologo Angestust

    Mit der Aktion „Angestupst“ unterstützen LVZ und Sparkasse Leipzig die Vereine der Region. Die aktuelle Runde läuft. mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album 2
    Leipzig-Album 2

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr