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Weingut Schloss Wackerbarth liest erstmals nach neun Jahren wieder Eiswein

Weingut Schloss Wackerbarth liest erstmals nach neun Jahren wieder Eiswein

Das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth in Radebeul (Landkreis Meißen) hat am frühen Samstagmorgen erstmals seit 2003 wieder Eiswein gelesen. 40 Mitarbeiter in Skianzügen hätten bei minus zehn Grad die Rebfläche „Paradies“ am Steinrücken erklommen, sagte Unternehmenssprecherin Ulrike Schröter der Nachrichtenagentur dapd.

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Das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth in Radebeul (Landkreis Meißen) hat am 02.12.2012 erstmals seit 2003 wieder Eiswein gelesen

Quelle: dapd

Radebeul. Ausgerüstet seien die Weinbauern mit Stirnlampen und Scheren gewesen. Unter Netzen zum Schutz vor Vogelfraß habe das Weingut an 20 Rebzeilen Beeren extra für den Eiswein hängen lassen.

Die Rieslingtrauben bringen den Angaben zufolge mit 190 Grad Oechsle extraktreichen Most ein. Daraus wird Kellermeister Jürgen Aumüller etwa 400 Flaschen Eiswein zu je 0,375 Liter keltern. Diese sollen Weihnachten 2013 in der Vinothek des Weingutes verkauft werden.

Laut Deutschem Weingesetz darf Eiswein nur bei einer Höchsttemperatur von minus sieben Grad Celsius gelesen werden. Dabei muss das Fruchtwasser der Beeren vollständig durchgefroren sein und darf selbst beim Pressen nicht auftauen. Der Eiswein besteht dann aus konzentrierter Fruchtsüße und Aromen. Üblicherweise wird Eiswein auch erst dann gelesen, wenn zuvor die Temperaturen an mehreren Tagen komplett im Frostbereich lagen.

Die natürlich gefrorenen Trauben werden im „eisigen“ Zustand noch am frühen Morgen sofort nach der Ernte gekeltert. Das in den Beeren enthaltene Wasser bleibt so als Eis auf der Kelter zurück, während nur der süßeste Saft, dessen Gefrierpunkt tiefer liegt als der von Wasser, als hoch konzentrierter Most gewonnen wird. Naturgemäß ist Eiswein sehr rar, entsprechend teuer und bei Weinliebhabern ein regelrechtes Sammelobjekt.

dapd

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