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News Weitere Einschnitte im Bahn-Nahverkehr in Sachsen-Anhalt

Weitere Einschnitte im Bahn-Nahverkehr in Sachsen-Anhalt

Bei der Bahn droht das Aus weiterer Verbindungen im Nahverkehr. Das Verkehrsministerium will Ende dieses Jahres entscheiden, welche Strecken nicht mehr angeboten werden.

Magdeburg. Dabei wird vor allem der Nahverkehr im Süden Sachsen-Anhalts überprüft. Der Landkreis Mansfeld-Südharz sei besonders betroffen. Um Verbindungen zu erhalten, soll beispielsweise auch der Schülerverkehr auf die Schiene gebracht werden. Das sei Aufgabe der Landkreise, sagte Ministeriumssprecher Harald Kreibich am Samstag in Magdeburg.   

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) kündigte in der „Magdeburger Volksstimme“ (Samstag) an, selten genutzte Verbindung zu streichen. Betroffen sind demnach die Verbindungen Magdeburg-Loburg, Merseburg-Schafstädt, Berga/Kelbra-Stolberg, Naumburg-Teuchern sowie Wittenberg-Bad Schmiedeberg. „Wenn dort die Fahrgastzahlen nicht steigen, kommen wir an einer Abbestellung nicht vorbei.“ Einige Kommunen hätten bereits Konzepte für bessere Auslastung entwickelt. „Etliche haben da noch Reserven.“ Einen parallelen Bus- und Bahnverkehr könne und werde das Land „dem Steuerzahler nicht zumuten“, sagte der Minister.   

Das Land habe in Zeiten der Krise kein Geld zu verschenken, sagte der Sprecher. Deshalb müssten in schwachbesiedelten Regionen Züge auf unrentablen Strecken auf das Abgestellgleis geschickt werden. Bisher gebe es aber noch keinen konkreten Zeitplan für Entscheidungen.

Mit dem Angebot des Fernverkehrs der Deutschen Bahn sei das Ministerium nicht zufrieden, sagte Daehre der Zeitung. Das Land wolle einen besseren und komfortableren Anschluss für die Bahnreisenden durchsetzen. So müsse die Strecke Dresden-Leipzig-Halle-Magdeburg- Hannover durchgängig und mit einem ICE angeboten werden. „Die Begründung der Bahn, ihre ICE-Züge müssten öfter gewartet werden und reichten deshalb nicht aus, ist nicht akzeptabel.“

Zwischen der Landes- und Bundeshauptstadt soll „ab Fahrplanwechsel 2010“ täglich ein Zug pro Richtung als Fernzug fahren. Bisher wird die Strecke mit Nahverkehrszügen bedient. In den 90er Jahren gab es mehrmals täglich Fernzüge zwischen Magdeburg und Berlin.

dpa

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