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Mitteldeutschland Weitere Warnstreiks bei der Post - Schwerpunkte Dresden und Magdeburg
Region Mitteldeutschland Weitere Warnstreiks bei der Post - Schwerpunkte Dresden und Magdeburg
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17:31 13.05.2015
(Symbolfoto) Quelle: dpa
Dresden/Magdeburg

Bereits am Dienstag hatten Beschäftigte in Erfurt, Leipzig und Halle die Arbeit zeitweise niedergelegt.

„Die Auswirkungen werden aber sehr begrenzt bleiben“, meinte die für Sachsen zuständige Post-Sprecherin Tina Birke. Von den bundesweit 65 Millionen Sendungen, die am Mittwoch zugestellt werden sollten, würden wegen des Arbeitskampfes nun etwa 9 Millionen erst am Freitag ihre Adressaten erreichen.

Verdi fordert eine Arbeitszeitverkürzung von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die Post hatte unter anderem angeboten, den Kündigungsschutz um drei Jahre bis Ende 2018 zu verlängern, weitere Erholungszeiten zu vereinbaren und den 24. und 31. Dezember wieder als arbeitsfreie Tage einzuführen. Das hatte die Gewerkschaft als „Mogelpackung“ abgelehnt.

Die Bereitschaft der Beschäftigen zum Arbeitskampf sei groß, sagte Wiedemann. Dies habe eine Streikkundgebung am Mittwoch in Dresden gezeigt. Vor der nächsten Verhandlungsrunde am Mittwoch und Donnerstag nächster Woche werde Verdi den Druck noch erhöhen. Sollte sich die Unternehmensführung nicht bewegen, sei auch „eine massive Ausweitung des Arbeitskampfes denkbar“. Ob es bereits am Freitag und Samstag wieder Warnstreiks geben werde, ließ Wiedemann offen.

lvz

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