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Mitteldeutschland Weniger Industrie: Sachsens Luft ist sauberer geworden - Straßenverkehr bleibt Problem
Region Mitteldeutschland Weniger Industrie: Sachsens Luft ist sauberer geworden - Straßenverkehr bleibt Problem
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08:23 22.07.2014
So sieht ein Messgerät für Feinstaub (vorn) und Stickstoffdioxid aus. (Bild: dpa) Quelle: dpa
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Dresden

Die Luft im Freistaat wird an 29 stationären Messpunkten überwacht.

Dazu gibt es immer mal wieder Sondermessungen, zum Beispiel wenn es um den sogenannten Katzendreckgestank im Erzgebirge geht. Der ist bei bestimmten Wetterlagen noch immer spürbar.  Dass es im Vergleich zu früher deutlich weniger „dicke Luft“ in Sachsen gibt, hängt vor allem mit dem Abschalten alter Industrieanlagen zusammen. Auch die Ofenheizungen in den Wohnungen, die 1989 noch in vielen Haushalten für Wärme sorgten, sind vielerorts Geschichte.

Dennoch gibt es auch gegenläufige Entwicklungen. Mit der Zunahme des Straßenverkehrs wächst die Belastung, auch wenn viele Autos geringere Emissionen als früher verursachen. An den Messstationen werden gas- und partikelförmige Schadstoffkonzentrationen ermittelt. Dabei geht es vor allem um die Luftschadstoffe Schwefeldioxid, Feinstaub und Ozon, um Stickoxide und um flüchtige organische Verbindungen wie Benzol.

Durch Laboranalysen werden bei ausgewählten Stationen auch Staubinhaltsstoffe - darunter Schwermetalle, Ruß, Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe - bestimmt. All das vermittelt Experten ein gutes Bild davon, wie es um die Luft in Sachsen tatsächlich bestellt ist.

Matthias Roth

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