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Mitteldeutschland Winter gibt nicht auf - russisches Hoch bringt strengen Frost
Region Mitteldeutschland Winter gibt nicht auf - russisches Hoch bringt strengen Frost
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11:26 07.02.2010
Der Winter gibt noch nicht auf: Mit Frost und Schnee dreht er in den nächsten Tagen noch einmal richtig auf. „Das Russische Hoch streckt seine Fühler aus“, sagte Meteorologin Gerlinde Angerhöfer vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Quelle: dpa
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Leipzig

Bis zur Wochenmitte müsse wieder mit strengen Nachtfrösten gerechnet werden. „Die Temperaturen können auf minus zehn bis minus 15 Grad sinken.“

Das hänge davon ab, ob der Himmel klar sei oder es eine schützende Wolkendecke gebe. Am Sonntag lagen sie bei leichtem Schneegriesel zwischen minus sechs und minus vier Grad. „Frühling ist nicht in Sicht.“

In den sächsischen Skiorten herrschte zum Auftakt der Winterferien großer Andrang. Bei Schneehöhen zwischen 35 Zentimetern im Tal und einem Meter auf den Bergen sowie Sonnenschein tummelten sich im Erzgebirge, dem Vogtland und dem Zittauer Gebirge Winterurlauber und Tagesgäste auf Pisten und Loipen. „Wir sind zu 90 Prozent ausgebucht“, sagte eine Mitarbeiterin der Touristinformation des Kurortes Oberwiesenthal am Fuße des 1214 Meter hohen Fichtelberges.

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_524]Kurzentschlossene fänden noch immer eine Unterkunft. „Kaiserwetter und ’nen Meter Schnee, was will man mehr.“ Da mache es auch nichts, wenn die Schlange am Lift mal etwas länger sei. Auch Altenberg an der tschechischen Grenze war nahezu ausgebucht. „Wir mussten aber noch keinen Gast wegschicken“, sagte eine Tourismus-Mitarbeiterin.

Die Schneequalität sei aber wegen der Verharschung nicht überall gut, sagte Meteorologin Angerhöfer. „Was da ist, bleibt aber liegen.“ Neuschnee werde zur Wochenmitte erwartet. „Es sieht ganz danach aus, dass es Donnerstag und Freitag flächendeckend schneit.“ Wie viel es sein wird, sei aber noch unklar. „Die Wintersportbedingungen werden sich verbessern.“

Bis auf die strengen Fröste über mehrere Tage hinweg entsprächen die derzeitigen Wetterverhältnisse der Jahreszeit, sagte Angerhöfer angesichts zunehmender Sehnsucht nach Frühling. „Wir sind eben alle winterentwöhnt.“

dpa

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