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Bahn und Sachsen besiegeln Plan für die Strecke zwischen Leipzig und Chemnitz

Bahn und Sachsen besiegeln Plan für die Strecke zwischen Leipzig und Chemnitz

Der Plan einer schnelleren Bahnverbindung von Chemnitz nach Leipzig nimmt konkrete Züge an. Am Dienstag besiegelten Bahnchef Rüdiger Grube und Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) eine entsprechende Vereinbarung.

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Eine schnelle Zugverbindung zwischen Leipzig und Chemnitz ist geplant.

Quelle: dpa

Dresden. Der Freistaat geht mit 2,4 Millionen Euro in Vorkasse. Im Sommer 2014 sollen die Vorplanung und eine Kostenprognose vorliegen.

Konkret geht es um die Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau für den Fernverkehr über Bad Lausick. Die Fahrtdauer von derzeit einer Stunde im Nahverkehr würde sich dann um zehn Minuten reduzieren. Sachsen will das Projekt im Bundesverkehrswegeplan unterbringen, der 2015 verabschiedet wird.

Schnellere Verbindung auch zwischen Berlin und Dresden

Grube zeigte sich am Dienstag auch optimistisch in Bezug auf schnellere Verbindungen zwischen Dresden und Berlin und auf der Sachsen-Franken-Magistrale in Richtung Bayern. Zeitliche Prognosen wollte der Bahnchef nicht machen. Solche Infrastrukturprojekte würden viel Geld kosten und eine aufwendige Planung erfordern, sagte Grube mit Blick auf die Verbindung von Dresden nach Berlin.

Es könne nicht sein, dass eine Autofahrt von Berlin nach Dresden attraktiver sei  als eine Reise mit der Bahn: „Das ist für mich ein Muss. Da führt kein Weg daran vorbei“, betonte Grube. Er selbst war am Dienstag mit dem Auto nach Dresden gekommen, weil er nach eigenem Bekunden während der Fahrt eine Telefonkonferenz absolvieren musste.

Nach Angaben von Grube wird die Bahn in den kommenden fünf Jahren in Sachsen 2,2 Milliarden Euro investieren, darunter 1,95 Milliarden Euro allein in Gleise. „Sachsen ist für uns ein wichtiges Bundesland.“

Strecke Leipzig-Dresden im Stundentakt

Ab Dezember 2013 sollen Leipzig und Dresden wieder im Stundentakt erreichbar sein. 2015 will die Bahn auf der Strecke von Dresden nach Frankfurt am Main eine Stunde schneller unterwegs sein als heute. Nach den Worten von Grube hat die Bahn auch den Zugverkehr in Richtung Osten im Blick - eine Fernverbindung von Dresden nach Wroclaw (Breslau).

Die Grünen-Abgeordnete Eva Jähnigen zeigte sich enttäuscht, dass der Bahnchef einen Termin mit Landtagsabgeordneten absagte. Zugleich forderte sie den von Grube angekündigten Masterplan für die Bahn in Sachsen ein. Grube sicherte eine Veröffentlichung des Strategiepapieres noch in diesem Jahr zu.

dpa

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