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Baunkohle-Tagebau: Sachsen muss bis Ende März über Welzow-Süd-Ausbau entscheiden

Baunkohle-Tagebau: Sachsen muss bis Ende März über Welzow-Süd-Ausbau entscheiden

Das sächsische Innenministerium muss bis Ende März über den geplanten Ausbau des Tagebaus Welzow-Süd auf sächsischer Seite entscheiden. Ende September sei der Antrag vom Regionalen Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien eingereicht worden, teilte das Ministerium mit.

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Braunkohle-Tagebau Welzow-Süd.

Quelle: dpa

Dresden. Seither laufe eine sechsmonatige Frist. Die aktuellen Vattenfall-Pläne zum Verkauf der Braunkohle-Sparte berührten das Genehmigungsverfahren nicht, hieß es weiter.

Der Energiekonzern hatte bislang vor, den Tagebau südlich von Cottbus auszubauen und ab etwa 2026 zusätzliche 200 Millionen Tonnen Braunkohle zu fördern. Das Feld liegt vor allem in Brandenburg und ein kleiner Teil in Sachsen. Dort müssten keine Dörfer abgebaggert werden, während in der Mark etwa 800 Menschen die Umsiedlung droht.

Einer Tagebauerweiterung liegt ein Braunkohleplan zugrunde, dem jeweils von den Ländern zugestimmt werden muss. Es geht darum, ob eine Tagebauerweiterung für das Land energiepolitisch notwendig ist. Das hatte die brandenburgische Landesregierung um Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) bereits im Juni beschlossen. In Sachsen trifft das Innenministerium die Entscheidung.

Vattenfall hat fünf Braunkohle-Gruben in der Lausitz, zwei davon in Sachsen. Bereits im März hatte das Innenministerium den Ausbau des Tagebaus Nochten genehmigt. Dort droht etwa 1700 Bewohnern die Umsiedlung.  Ende Oktober hatte der schwedische Staatskonzern aber bekanntgegeben, dass er einen Verkauf seiner Braunkohle-Sparte prüft. Die neue rot-grüne schwedische Regierung will, dass der Konzern den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreibt. Ein Käufer ist bislang nicht bekannt. Was das für die geplanten Tagebauerweiterungen heißt, ist damit unklar.

dpa

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