Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Energieversorger enviaM erhöht Strompreise für 1,2 Millionen Kunden deutlich

Energieversorger enviaM erhöht Strompreise für 1,2 Millionen Kunden deutlich

Der größte Energieversorger in Ostdeutschland, enviaM, hebt seine Strompreise ab Januar deutlich an. Sowohl Privat- als auch Gewerbekunden müssen einen Anstieg von rund 14 Prozent verkraften.

Voriger Artikel
Hintergrund: Die TLG - Hüter ostdeutscher Immobilien
Nächster Artikel

Der größte Energieversorger in Ostdeutschland, enviaM, hebt seine Strompreise ab Januar deutlich an.

Quelle: dpa

Chemnitz. Wie das Unternehmen am Montag in Chemnitz mitteilte, erhöht sich der Verbrauchspreis um jeweils 4,17 Cent pro Kilowattstunde auf 30,23 Cent (privat) und 30,39 Cent (Gewerbe). Das entspricht sogar einem Anstieg um etwa 16 Prozent. Der Grundpreis bleibt derweil unverändert.

Damit muss ein Privatkunde mit einem Durchschnittsverbrauch von 2000 Kilowattstunden künftig im Jahr rund 83 Euro mehr zahlen als bisher, beim Gewerbekunden mit 6000 Kilowattstunden fällt die Rechnung um knapp 250 Euro höher aus. EnviaM hat 1,2 Millionen Stromkunden. Im Grundversorgungsgebiet, dem Großteil Ostdeutschlands, beziehen zwei Drittel der Kunden ihren Strom vom RWE-Tochterunternehmen.

Spätestens bis zum Dienstag müssen die Versorger ihre Kunden über Preiserhöhungen informieren, damit sie zum 1. Januar wirksam werden können. Die bis zuletzt bekannt gewordenen Aufschläge anderer Anbieter lagen im Schnitt bei rund 11,7 Prozent. Für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden errechnen sich daraus zusätzliche Belastungen in einer Größenordnung von rund 125 Euro.

Im Vergleich dazu fällt der enviaM-Anstieg damit offenbar überdurchschnittlich hoch aus. Das Unternehmen hatte den Strompreis zuletzt im Mai 2011 erhöht und seinen Kunden zuletzt bis Jahresende stabile Preise garantiert. Für 2013 hatte der Versorger seine Kunden indes bereits im Oktober auf einen zweistelligen Preisanstieg eingestimmt.

Begründet wurde der Vollzug am Montag erwartungsgemäß vor allem mit der höheren Ökostrom-Umlage und steigenden Netzentgelten. Vertriebsvorstand Andreas Auerbach verwies zugleich darauf, dass staatliche Steuern, Abgaben und Umlagen mittlerweile 43 Prozent des Strompreises für Privatkunden ausmachten. „Die Fremdbestimmung des Strompreises nimmt dramatische Formen an. Wir bewegen uns immer mehr weg von der Marktwirtschaft hin zur Planwirtschaft“, kritisierte er.

Tino Moritz, dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft Regional
  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr