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Große Solaranlage für Bölitz-Ehrenberg: Moderne Energie durch altes Modell

Große Solaranlage für Bölitz-Ehrenberg: Moderne Energie durch altes Modell

Im Frühling soll es so weit sein. Auf dem Dach des Ludwig-Hupfeld-Centers im Stadtteil Böhlitz-Ehrenberg die erste Photovoltaikanlage der Energiegenossenschaft Leipzig (EGL) entstehen.

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(Symbolfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. Der Strom an eine sich im Haus angesiedelte Druckerei geliefert werden. Nach Angaben der Genossenschaft ein gewinnbringendes Projekt für alle Beteiligten. Und ein Meilenstein für die noch junge Leipziger Gemeinschaft.

Bei dem Projekt wollen die Planer die Erzeugung regenerativer Energie mit dem mehr als 150 Jahre alten Genossenschaftsmodell kombinieren. Die Vorteile liegen für den Vorstandsvorsitzenden Matthias Mattiza auf der Hand: "Genossenschaften sind extrem haftungsarm und sehr demokratisch." Jeder könne Mitglied werden und Anteile kaufen: Mindestens zweihundert Euro müssen Interessierte aber zu Beginn investieren. Als Dividende sind 1,5 bis 2,5 Prozent geplant. Riesige Erträge also nicht zu erwarten. Dafür wird die dezentrale Energieversorgung gestärkt und das Klima geschützt. Weiterer Vorteil laut Aufsichtsratsvorsitzendem der EGL, Thomas Haubner: Das Geld bleibe im regionalen Wirtschaftskreislauf.

Die Photovoltaikanlage im Leipziger Westen produziert nach Fertigstellung jährlich etwa so viel Strom, wie 20 Drei-Personen-Haushalte verbrauchen. Für dieses Jahr ist zudem noch eine weitere Anlage geplant. Andere sollen folgen. "In Leipzig gibt es sehr viele Dächer, auf denen sich Anlagen zur Solarstromerzeugung montieren lassen", so Haubner.

43 Mitglieder hat die EGL laut eigener Aussage zur Zeit. Durch Genossenschaftsanteile und Darlehen wurde eine Summe im zweistelligen Tausenderbereich eingesammelt. Genug ist das allerdings noch nicht. 110.000 Euro braucht die EGL für die erste Anlage in Böhlitz-Ehrenberg. Weitere Mitglieder, die Anteile erwerben oder Darlehen geben, sind also notwendig.

Infos zur EGL am 26. Februar um 20 Uhr im Café Tabori, Lindenauer Markt 21.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.02.2015

Lucas Grothe

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