Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Hochwasser als Konjunkturmotor – Ifo-Institut sieht Baubranche nach der Flut im Aufwind

Hochwasser als Konjunkturmotor – Ifo-Institut sieht Baubranche nach der Flut im Aufwind

Die Beseitigung der Flutschäden wird nach Ansicht des Ifo-Instituts Dresden der Konjunktur neue Impulse verleihen. Nach Ansicht der Wissenschaftler dürfte der Wiederaufbau vor allem den Bausektor beleben.

Voriger Artikel
Leipziger BMW-Werk bekommt neuen Chef – Erlacher wechselt in die USA
Nächster Artikel
Konzernumbau: Stadtwerke-Chefs gehen leer aus
Quelle: dpa

Dresden. Denn vielerorts müssen Gebäude neu errichtet oder aufwendig saniert werden. Außerdem haben Unternehmer und Privatleute neue Maschinen beziehungsweise Geräte anzuschaffen.

Die am Mittwoch veröffentlichte Ifo-Konjunkturprognose geht davon aus, dass mit dem Wiederaufbau bis Ende 2014 insgesamt eine zusätzliche Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern in Höhe von sechs Milliarden Euro einhergeht. Von der Flut waren besonders die Länder Bayern, Sachsen-Anhalt und Sachsen betroffen.

Insgesamt fällt die Prognose positiv aus. Auch in Ostdeutschland erwartet Ifo in den kommenden eineinhalb Jahren eine stetige Verbesserung der Konjunkturlage. Allerdings liegen die Werte weiter unter denen für ganz Deutschland. Nach der am Mittwoch in Dresden vorgestellten Prognose wird das Bruttoinlandsprodukt 2013 im Osten einschließlich Berlin voraussichtlich um 0,4 (Deutschland: 0,6 Prozent) steigen. Im Jahr darauf sollen es 1,6 Prozent (1,9 Prozent) sein. „Die Entwicklung wird im wesentlichen von der robusten Binnenkonjunktur getragen“, sagte Joachim Ragnitz, Vize-Chef des Ifo in Dresden.

Wer mit dem Aufschwung eine gleichgroße Zunahme von Jobs verbindet, liegt falsch. „Die Entwicklung der Erwerbstätigkeit wird mit der größeren konjunkturellen Dynamik aller Voraussicht nach nicht Schritt halten“, sagen die ifo-Experten. Die Firmen würden erhöhtem Produktionsbedarf auch mit Überstunden und dem Ausschöpfen von Produktivitätsreserven begegnen. Als dämpfend werten die Experten „vergleichsweise hohe Tarifabschlüsse“ und die demografische Entwicklung. „Für die ostdeutschen Unternehmen wird es demnach in Zukunft kostspieliger und schwieriger, freiwerdende Stellen neu zu besetzen“, hieß es.

Insgesamt expandierte die ostdeutsche Wirtschaft 2012 nicht ganz so kräftig wie im gesamtdeutschen Durchschnitt. Während das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland insgesamt um 0,7 Prozent wuchs, waren es im Osten inklusive Berlin nur 0,5 Prozent. Sachsen hatte sogar einen Rückgang der Wirtschaftsleistung zu verzeichnen - die Abkühlung der Industriekonjunktur im zweiten Halbjahr 2012 machte vor allem jenen Ländern zu schaffen, die traditionell einen hohen Anteil Verarbeitendes Gewerbe besitzen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr