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Hospiz Villa Auguste: Stiftung feiert zehnjähriges Bestehen

Hospiz Villa Auguste: Stiftung feiert zehnjähriges Bestehen

Hospizarbeit geschieht eher im Stillen. Doch zum zehnten Geburtstag feierte Leipzigs Stiftung Villa Auguste Hospiz in der Deutschen Bank einmal öffentlich - mit gut 200 Freunden und Förderern.

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Die neuen Schirmherren Maria und Bertold Goerdeler (2. und 3. von links) und Vorgänger Walter Christian Steinbach (rechts).

Quelle: André Kempner

Leipzig. Markus Wägner, Regionsleiter der Deutschen Bank und Stiftungsbeirat, machte Stiftungsvorstand Ulrike Niess gleich zu Beginn perplex, überraschte mit einem 10 000-Euro-Scheck.

 "Zusammengetragen von der Mercedes-Benz-Niederlassung und unserer Bank", so Wägner. Das Hospiz Villa Auguste - knapp 2500 schwerstkranke Menschen wurden seit Beginn der Arbeit 2002 dort aufgenommen - benötigt finanziellen Beistand ebenso wie ehrenamtlichen. Es wird nur zu 90 Prozent von den Kassen bezahlt. Aber man wolle auch "Herberge für Schwerstkranke, Angehörige und Trauernde sein und immer auch ein Dach für die Seele", so Geschäftsführerin Beatrix Lewe.

Auch dafür brauche es Sachen, die nirgendwo abrechenbar sind oder bezuschusst werden. "Sache, um Momente der Alltäglichkeit am Ende eines Lebenswegs zu schaffen", so Moderatorin Anja Koebel. Dafür steht die 2004 gegründete Stiftung dem stationären Hospiz und seiner ambulanten Palliativarbeit bei. Im Laufe der Zeit habe die Stiftung gut eine Million Spenden-Euro eingeworben. Eine Musiktherapie wurde dadurch etabliert; eine ambulant tätige Brückenschwester nahm ihre Arbeit auf; seit 2009 gar ein Brückenteam mit spezialisierten Palliativärzten. Bis heute ermöglichten diese 1736 Patienten ein Sterben Zuhause.

Zum Geburtstagsfest gab es einen Schirmherrenwechsel: Nach zehn Jahren übergab Ex-Regierungspräsident Walter Christian Steinbach das Amt an Maria und Bertold Goerdeler, Enkel des von den Nazis seinerzeit ermordeten Leipziger Oberbürgermeisters.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.10.2014

Angelika Raulien

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