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Modellbahnhersteller Piko verkauft weniger kleine Bahnen in Russland

Modellbahnhersteller Piko verkauft weniger kleine Bahnen in Russland

Ein schleppender Absatz in Russland hat das Umsatzwachstum des Thüringer Modellbahnherstellers Piko im vergangenen Jahr gebremst. Wegen des schwächelnden Exports auch nach Frankreich habe das Umsatzwachstum im vergangenen Jahr mit zwei Prozent unter den Erwartungen gelegen, erklärte Firmeninhaber René Wilfer am Dienstag in Sonneberg.

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Rene Wilfer, Geschäftsführer der Piko Spielwaren GmbH.

Sonneberg. Trotzdem sei ein leichter Gewinn erzielt worden. Konkrete Zahlen zu Umsatz und Ertrag nennt die ostdeutsche Traditionsfirma, die Loks und Eisenbahnwagen en miniature herstellt, nicht. Piko beschäftigt 520 Mitarbeiter, darunter 350 in China.

Mit einer neuen Vertriebsorganisation in Frankreich und rund 300 Produktneuheiten, darunter Dampf-, Diesel- und Elektroloks in verschiedenen Spurweiten und Baureihen, wolle Piko 2015 wieder stärker wachsen. „Wir gehen mit dem neuen Partner davon aus, dass wir damit die Umsatzschwäche in Frankreich überwinden“, sagte Wilfer. Piko peile 2015 ein Umsatzzuwachs von 5,3 Prozent an.   

In Russland, wo der Absatz der kleinen Eisenbahnen im vergangenen Jahr um etwa 60 Prozent eingebrochen sei, erwartet der Firmeninhaber keine Besserung. „Unsere Produkte sind durch die Rubel-Schwäche teurer geworden. Und die Menschen dort haben derzeit andere Probleme.“ Der Einbruch auf dem in den vergangenen Jahren für Piko wichtigsten Exportmarkt sei durch ein Umsatzplus von etwa 20 Prozent in den USA, aber auch durch eine gute Nachfrage in Österreich, der Schweiz und Polen kompensiert worden. „Deshalb bin ich mit dem Exportergebnis insgesamt nicht unzufrieden“, sagte Wilfer.  

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Sonneberg. Ein schleppender Absatz in Russland hat das Umsatzwachstum des Thüringer Modellbahnherstellers Piko im vergangenen Jahr gebremst. Wegen des schwächelnden Exports auch nach Frankreich habe das Umsatzwachstum im vergangenen Jahr mit zwei Prozent unter den Erwartungen gelegen, erklärte Firmeninhaber René Wilfer am Dienstag in Sonneberg.

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Vor allem Erwachsene kaufen die kleinen Bahnen - viele sammeln gezielt historische Loks und Eisenbahnwagen im Kleinformat. Für Kinder seien spezielle Startersets entwickelt worden. „Da darf auch mal etwas runterfallen oder abbrechen“, sagte der Firmenchef.  

Piko ist nach eigenen Angaben drittgrößter Hersteller von Modelleisenbahnen im deutschsprachigen Raum. Die Firma besteht seit mehr als 60 Jahren. Zu einem „Tag der offenen Tür“ am 20. Juni werden erneut Tausende große und kleine Eisenbahnfans erwartet. In vergangenen Jahren kamen bis zu 15.000 Besucher.  

Wilfer hatte Piko Anfang der 1990er-Jahre von der Treuhand übernommen und den ehemaligen DDR-Betrieb wettbewerbsfähig gemacht.

lvz

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