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Sächsische Exporte nach Russland brechen ein - Unternehmen verbuchen Einbußen

Sächsische Exporte nach Russland brechen ein - Unternehmen verbuchen Einbußen

Der Konflikt mit Russland sowie die verhängten EU-Sanktionen machen sich zunehmend bei Sachsens Unternehmen bemerkbar. Im Juni habe es einen regelrechten Einbruch bei den Exporten gegeben, sagte der Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW), Bodo Finger, am Montag.

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Russlands Präsident Putin soll mit den verschärften Sanktionen zum Umsteuern im Ukraine-Konflikt bewegt werden.

Quelle: Alexei Nikolsky

Dresden. Demnach sind die Warenausfuhren nach Russland im Vergleich zum Vorjahresmonat um 34 Prozent zurückgegangen.

Besonders machte sich die Entwicklung in der Metall- und Elektroindustrie mit einem Rückgang von 43 Prozent bemerkbar.  „Russland ist für unsere Wirtschaft ein bedeutender Markt“, betonte Finger - und forderte eine „Politik mit Augenmaß.“ Langjährige gute Wirtschaftsbeziehungen stünden wegen des aktuellen Konflikts auf dem Spiel. Gerade sächsische Unternehmen unterhielten traditionell starke Beziehung zur russischen Wirtschaft. 

Im ersten Halbjahr 2014 wurden laut VSW sächsische Waren im Wert von rund 610 Millionen Euro nach Russland exportiert. Das waren zehn Prozent weniger als noch im ersten Halbjahr 2013 (675 Millionen Euro). Neben dem Maschinenbau sind demnach vor allem die Sparten Fahrzeugbau und Elektronik betroffen.  Insgesamt steht in Sachsens Export-Bilanz des ersten Halbjahres 2014 dennoch ein Plus von elf Prozent. Laut VSW habe der Fahrzeugbau um etwa 16 Prozent zugelegt, bei der Elektrotechnik waren es 15 Prozent.

Vor allem in China, den USA und in Südostasien gebe es eine Nachfrage nach Produkten „made in Sachsen.“ Bei Firmen, die bisher vor allem vom Russland-Geschäft lebten, ist es nach Einschätzung von Finger dennoch schwer, kurzfristig andere Abnehmer für ihre Produkte und Dienstleistungen zu finden

dpa

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