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"Schwere Sauereien sind in Arbeit" - Unister aus Leipzig rechnet mit Angriffen der Konkurrenz

"Schwere Sauereien sind in Arbeit" - Unister aus Leipzig rechnet mit Angriffen der Konkurrenz

Der Leipziger Internetportal-Betreiber Unister sieht sich von der Konkurrenz gezielt angegriffen und wehrt sich vorsorglich gegen weitere Anschuldigungen. Mit der „großen Mehrheit des Marktes" arbeite das Unternehmen erfolgreich und partnerschaftlich zusammen, teilte Unister-Chef Thomas Wagner am Montag mit.

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Thomas Wagner zieht sich aus der Geschäftsfühung des Leipziger Unternehmens Unister zurück.

Quelle: dpa

Leipzig. „Es deutet sich jedoch an, dass andere Marktteilnehmer im Wettbewerb mit uns die Grenzen des Rechts erheblich überschreiten werden", so Wagner weiter. „Wir wissen, dass schwere Sauereien in Arbeit sind und richten uns darauf ein." Auf wen oder was sich diese Aussage konkret bezieht, ließ Unister offen. Man rechne mit „perfide konstruierten Angriffen", sagte Unister-Sprecher Konstantin Korosides auf Nachfrage lediglich.

Das Unternehmen, das Portale wie ab-in-den-urlaub.de oder fluege.de betreibt, war in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder in die Kritik geraten. Dabei ging es um undurchsichtige Service-Pauschalen, Buchungs- und Abofallen, zweifelhafte Gütesiegel oder Markenrechtsverletzungen. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des unerlaubten Vertriebs von Versicherungsprodukten und einer damit verbundenen Steuerhinterziehung. Wagner und zwei andere Unister-Manager saßen vorübergehend in Untersuchungshaft. Zudem befindet sich das Unternehmen im Visier des Datenschutzes. Am Montag kündigte Unister daher an, noch im ersten Quartal des Jahres einen unabhängigen Datenschutzverantwortlichen zu berufen.

Der Leipziger Portalbetreiber geht offensichtlich davon aus, dass Verfehlungen des Unternehmens gezielt von Wettbewerbern an die Öffentlichkeit gebracht wurden und werden. Wagner selbst hatte angesichts der Kritik angekündigt, sich aus der Geschäftsführung zurückziehen zu wollen. „Unser Auswahlverfahren ist so gut wie beendet", sagte er am Montag im Hinblick auf die Suche nach einem Nachfolger.

Sabine Schanzmann-Wey

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