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Weiterer Unister-Manager auf freiem Fuß – dritte Haftprüfung erst nach Weihnachten

Weiterer Unister-Manager auf freiem Fuß – dritte Haftprüfung erst nach Weihnachten

Ein weiterer Manager des Leipziger Internetunternehmens Unister ist am Freitag aus dem Gefängnis entlassen worden. „Der Haftbefehl wird aufrecht erhalten, aber außer Vollzug gesetzt“, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Dresden, Wolfgang Klein, auf Anfrage von LVZ-Online.

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Razzia bei Unister: Die Zentrale des Leipziger Online-Unternehmens im Barfußgäßchen wurde am 11. Dezember vom LKA durchsucht.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig/Dresden. Zuvor sei eine Kaution gezahlt worden. Zudem müsse sich die Führungskraft an Meldeauflagen halten.

Um wen es sich genau handelt, wollte Klein nicht sagen. Damit sitzt jetzt nur noch ein Unister-Manager hinter Gittern. Auch für diesen Mitarbeiter habe ein Anwalt einen Antrag auf Haftprüfung gestellt, so Klein. Eine Entscheidung darüber werde aber erst nach Weihnachten fallen.

Bereits am Mittwoch durfte ein Unister-Manager die Justizvollzugsanstalt in Dresden gegen eine Kaution im hohen sechsstelligen Euro-Bereich verlassen. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte Beschwerde gegen die Entlassung eingelegt. Klein erwartet in diesem Jahr aber keinen Richterspruch mehr.

Bei Unister, mit Hauptsitz in Leipzig, hatten am 11. Dezember 130 Einsätzkräfte des Landeskriminalamtes 20 Büros in vier Städten durchsucht. Das Internetunternehmen betreibt Portale wie ab-in-den-urlaub.de oder fluege.de.

Unister soll Versicherungsprodukte vertrieben haben, ohne dafür eine entsprechende Genehmigung zu besitzen. Außerdem, so der Vorwurf der Ermittler, habe das Unternehmen für die abgeschlossenen Verträge keine Steuern abgeführt. Der Schaden beim Fiskus liegt laut Generalstaatsanwaltschaft bei mindestens einer Million Euro.

Der Geschäftsführer und Gründer des Online-Unternehmens Unister, Thomas Wagner, hält die Vorwürfe gegen seine Firma für unbegründet.

Matthias Roth

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