Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Wirtschaftsminister sieht Sachsen 2020 auf eigenen Beinen

Wirtschaftsminister sieht Sachsen 2020 auf eigenen Beinen

Sachsens Wirtschaft- und Arbeitsminister Sven Morlok (FDP) sieht den Freistaat im Jahr 2020 finanziell auf eigenen Beinen stehen. Mit dem neuen Doppelhaushalt würden dafür weitere Weichen gestellt, sagte der Minister am Mittwoch im Landtag.

Voriger Artikel
Zentraler Verladepunkt für Lkw-Fracht geplant - Technik kommt aus Leipzig
Nächster Artikel
Ausbau des Leipziger Porsche-Werkes von Landesdirektion genehmigt

Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) sieht den Freistaat im Jahr 2020 finanziell auf eigenen Beinen stehen.

Quelle: André Kempner

Dresden. Ein großes Ziel der Wirtschaftspolitik sei es, die eigenen Steuereinnahmen zu erhöhen, um Sachsen weiter fit für die Zukunft zu machen.

Als Schwerpunkte der Wirtschaftspolitik nannte Morlok angesichts des steigenden Fachkräftebedarfes die Weiterbildung, die Integration von Langzeitarbeitslosen sowie Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Er zog eine rundum positive Bilanz der Wirtschaftsentwicklung und verwies dabei zum Beleg unter anderem auf die Arbeitslosenquote, die im Ländervergleich in den vergangenen beiden Jahren überproportional gesunken sei. Zudem betonte Morlok, dass mittlerweile der Abwanderungstrend gestoppt sei.

Die Opposition reagierte teils empört auf die Rede des Ministers. Enrico Stange (Linke) nannte die Ausführungen Morloks ein Feuerwerk der Selbstbeweihräucherung. Stange vermisste vor allem konkrete Pläne für eine attraktive Arbeitsmarktpolitik in Sachsen. Morlok sei seit seiner Amtsübernahme zu keiner Zeit Arbeitsminister gewesen, kritisierte er.

Ähnlich äußerte sich Petra Köpping (SPD). Sie hielt Morlok entgegen, dass mittlerweile jeder Dritte unter 35 Jahren in Sachsen im sogenannten Niedriglohnbereich arbeite. Zugleich kritisierte sie, dass Sachsen immer noch mit niedrigen Löhnen im Freistaat werbe: „Mit jedem Tag, an dem Sachsen an seiner Niedriglohnstrategie festhält, verliert das Land seine Attraktivität für heutige und künftige Fachkräfte.“

Eva Jähnigen (Grüne) zog erneut gegen die Ausgaben für den Neubau von Straßen zu Felde. „Eine halbe Milliarde Euro wollen Sie in neue Straßen versenken - das sind Ihre politischen Prioritäten für Sachsen trotz demografischen Wandels und schrumpfender Kassen“, sagte sie Richtung Minister und warb für mehr Beachtung des öffentlichen Nahverkehrs. Morlok hatte zuvor in seiner Rede darauf verwiesen, dass der Nahverkehr aber eben jene Straßen benötige, in die investiert werden solle.

Die Opposition hatte mit ihren zahlreichen Änderungsanträgen zum Wirtschaftshaushalt keinen Erfolg. Der Etat, der für die kommenden beiden Jahre je rund 1,6 Milliarden Euro umfasst, wurde mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von CDU und FDP angenommen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr