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Wohnungsgenossenschaften in Sachsen: Neubauwohnungen „nur etwas für Reiche“

Wohnungsgenossenschaften in Sachsen: Neubauwohnungen „nur etwas für Reiche“

Die Wohnungsgenossenschaften in Sachsen bauen wieder mehr neue Wohnungen. Wegen der hohen Baukosten seien diese mit Kaltmieten von etwa zehn Euro je Quadratmeter jedoch „nur etwas für Reiche“, sagte der Verbandsvorsitzende Axel Viehweger am Dienstag in Dresden.

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Vor allem in den Großstädten ist bei den Immobilienpreisen noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.

Quelle: Oliver Berg

Dresden. Er machte Regelungen wie die Energieeinsparverordnung für die hohen Kosten verantwortlich. Deshalb wolle der Verband weiter mit der Politik streiten. „Denn wir glauben, dass auch ein normalverdienender Haushalt in der Lage sein muss, sich solch eine Wohnung leisten zu können.“

Im Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften sind 220 Genossenschaften organisiert, die zusammen etwa 280.330 Wohnungen bewirtschaften. Das sind 20,8 Prozent des sächsischen Bestandes. Rund 500.000 Menschen wohnen dort. Die Genossenschaften erwirtschaften jährlich einen Umsatz von etwa 1,13 Milliarden Euro.

Viehweger zufolge stiegen die Neubauinvestitionen von 32 Millionen Euro 2013 auf 65 bis 70 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Davon wurden 350 neue Wohneinheiten fertiggestellt, im Jahr davor waren es 131 gewesen. Eine ähnliche Zahl wie 2014 werde dieses Jahr erwartet. Die neuen Wohnungen entstünden nicht mehr nur in Dresden, Leipzig, und Chemnitz, sondern auch in kleinen und mittelgroßen Städten.

Insgesamt investierten die Genossenschaften rund 335 Millionen Euro in ihre Bestände - 30 Millionen Euro mehr als 2013. Die Mieten seien bei durchschnittlich 4,59 Euro etwa konstant geblieben. In den Wohnungen der Genossenschaften wohnen zunehmend auch Asylbewerber und Flüchtlinge. Das funktioniere dort gut, wo es individuelle Lösungen gebe und diese Menschen sozial gut betreut würden, sagte Viehweger.

lvz

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