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Mitteldeutschland Zahl der Borreliose-Fälle in Sachsen steigt
Region Mitteldeutschland Zahl der Borreliose-Fälle in Sachsen steigt
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10:14 06.07.2018
Eine Zecke krabbelt über den Arm eines Mannes. In diesem Jahr treten die gefährlichen Blutsauger besonders häufig auf. Quelle: dpa
Leipzig

In Mitteldeutschland hat sich die Zahl der Borreliose-Erkrankungen – übertragen durch Zeckenbisse – deutlich erhöht. Gab es in Sachsen in den ersten sechs Monaten des Vorjahres 448 Fälle, waren es im gleichen Zeitraum dieses Jahres bereits 593 registrierte Erkrankungen. Das teilte das Gesundheitsministerium in Dresden auf Anfrage der LVZ mit.

Auch bundesweit ist die Anzahl der Infektionen gestiegen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) gab es in den ersten sechs Monaten 1334 Fälle, im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 1115, wobei bei Weitem nicht alle westdeutschen Bundesländer Erkrankungen dieser Art übermittelten. Derzeit kämen wöchentlich rund 300 neue Erkrankungsfälle hinzu. Da nicht jede Infektion diagnostiziert beziehungsweise gemeldet wird, dürfte die tatsächliche Anzahl an Infektionen höher sein, so eine Sprecherin.

Die Zahl der Infizierungen ist regional sehr unterschiedlich. Besonders betroffen ist in Sachsen der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 87 Fällen. Die geringste Anzahl an Erkrankungen bezogen auf die Einwohnerzahl ist im Stadtgebiet Leipzig zu verzeichnen.

Je schneller eine Zecke entfernt wird, desto geringer ist die Gefahr, an Borreliose zu erkranken. Daher sollte man den eigenen Körper im Sommer nach einem Aufenthalt im Freien sofort sorgfältig absuchen, rät das Ministerium in Dresden.

Von Andreas Dunte

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