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Mitteldeutschland Zukunft der Freien Radios weiter ungewiss
Region Mitteldeutschland Zukunft der Freien Radios weiter ungewiss
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17:26 22.12.2009
Leipzig/Dresden

Die Landesmedienanstalt müsse die Sende- und Leitungskosten für die Freien Radios zumindest für eine Übergangszeit finanzieren. Er erneuerte zudem die Forderung nach einer Novellierung des sächsischen Privatrundfunkgesetzes.

Radio blau (Leipzig), Radio t (Chemnitz) und coloRadio (Dresden) hatten am Montag die Verhandlungen mit dem privaten Apollo Radio nach einem von Medienratspräsident Kurt-Ulrich Mayer moderierten Gespräch für gescheitert erklärt. Bei der Verlegung der Sendezeiten vom frühen auf den späteren Abend fürchten sie einen Verlust wichtiger Zielgruppen.

Für Radio blau, Radio t und coloRadio läuft die Finanzierung ihrer Sende- und Leitungskosten durch den Betreiber des Privatsenders Radio Apollo am Jahresende aus. Bei einer Finanzierung aus eigener Tasche könnten die Freien Radios nach eigenen Angaben nur einen oder höchstens zwei Monate durchhalten. Die jährlichen Sende- und Leitungskosten für die freien Radios belaufen sich auf rund 40.000 Euro und wurden bisher von Apollo übernommen. Apollo Radio ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer privater Radioanbieter, darunter Radio PSR und Hitradio RTL.

dpa

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