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News Zustand der sächsischen Straßen hat sich verbessert, Grüne kritisieren falsche Prognosen

Zustand der sächsischen Straßen hat sich verbessert, Grüne kritisieren falsche Prognosen

Der Zustand sächsischer Straßen hat sich in den vergangenen Jahren verbessert. Am Mittwoch lies das Verkehrsministerium diese positive Meldung verlautbaren. „Unser Schwerpunkt für den Erhalt der Straßen zeigt erste Wirkung“, so Staatsminister Sven Morlok (FDP).

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Der Zustand der sächsischen Straßen hat sich offenbar verbessert.

Quelle: dpa

Dresden. Demnach habe sich der Zustand der mit „sehr gut“ oder „gut“ bewerteten sächsischen Bundesstraßen von 36,3 auf 56,7 Prozent verbessert.  

Zum Doppelhaushalt 2013/2014 hatte die Staatsregierung die Mittel von vormals rund 40 auf 61 Millionen Euro erhöht. Damit wollte man den Erhalt der Straßen sicherstellen. Um auch eine nachhaltige Entwicklung zu garantieren, hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr eine weitere Mittelaufstockung für den kommenden Doppelhaushalt angemeldet  

Falsche Prognosen beim Straßenbau?  

Nach Einschätzung der Grünen hingegen rechnet Sachsen beim Straßenbau mit zu hohen Verkehrsprognosen. Das führe dazu, dass manche Vorhaben zu groß und teuer gerieten, erklärte die Abgeordnete Eva Jähnigen am Mittwoch in Dresden. Im Schnitt seien die Prognosen 33 Prozent zu hoch angesetzt. Jähnigen vermutet, dass dieses Vorgehen systematisch erfolgt. Die Abweichungen seien politisch nicht hinnehmbar. Die Fraktion der Grünen im Landtag hatte bei dem Dresdner Verkehrsökologen und Professor Udo Becker (Technische Universität Dresden) eine Studie in Auftrag gegeben.  

„Offenbar sind die Vorgaben falsch. Die Annahmen für die Prognosen müssen dringend überprüft werden. Jede Firma geht pleite, wenn sie ihre Planzahlen nicht ständig mit den realen Zahlen vergleicht“, erklärte Becker. Wenn Prognosen so eindeutig abwichen, werde Geld vergeudet. Jähnigen betonte, was heute zu groß gebaut werde, müsse in Zukunft zu teuer saniert werden. Der Schwerpunkt der Investitionen müsse auf dem Erhalt bestehender Straßen liegen.

dpa/jhz

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