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Mitteldeutschland Zweite Runde bei Oberbürgermeister-Wahl in Meißen nötig
Region Mitteldeutschland Zweite Runde bei Oberbürgermeister-Wahl in Meißen nötig
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10:00 10.09.2018
Die meiste Zustimmung in den Wahllokalen erhielt Frank Richter, früherer DDR-Bürgerrechtler und langjähriger Direktor der Landeszentrale für politische Bildung. (Archivbild) Quelle: Matthias Hiekel/dpa
Meißen

Die Wahl des nächsten Oberbürgermeisters in Meißen muss in einer zweiten Runde entschieden werden. Im ersten Wahlgang am Sonntag erreichte keiner der fünf Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit der Stimmen, wie Wahlleiter Markus Banowsky sagte. Die Wahlbeteiligung lag bei 49 Prozent, deutlich mehr als bei der vorherigen OBM-Wahl (36,3 Prozent).

Die meiste Zustimmung in den Wahllokalen der 28.500-Einwohner-Stadt erhielt der populäre frühere DDR-Bürgerrechtler und langjährige Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Frank Richter. Er erreichte 36,7 Prozent. Richter war als Einzelkandidat angetreten, wurde aber von einer Bürgerinitiative sowie Linken, SPD und Grünen unterstützt.

Der parteilose Amtsinhaber Olaf Raschke, der von der CDU unterstützt wurde, erreichte 32,5 Prozent. Der AfD-Kandidat Joachim Michael Keiler kam auf 13,7 Prozent der Stimmen, Martin Bahrmann (FDP) auf 14,9 Prozent und Heiko Lorenz (Sächsische Volkspartei) auf 2,2 Prozent.

Nach diesem Ergebnis ist in zwei Wochen eine Neuwahl nötig. Dazu können alle Bewerber erneut antreten. Dann reicht allerdings die einfache Stimmenmehrheit.

LVZ

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