Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Zwischen Prunk und Funktionalität: Dresden hat den Bahnhof des Jahres
Region Mitteldeutschland Zwischen Prunk und Funktionalität: Dresden hat den Bahnhof des Jahres
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:34 19.08.2014
Der Hauptbahnhof Dresden ist zum Bahnhof des Jahres 2014 gewählt worden. Quelle: Stephan Lohse
Anzeige
Berlin/Dresden

Beide Bahnhöfe seien aus Kundensicht die Besten, teilte die Vereinigung mit. Dresden siegte in der Kategorie „Großstadtbahnhof“, Hünfeld war als „Kleinstadtbahnhof“ erfolgreich. Der Dresdner Bahnhof wurde von der Jury als „Schmuckstück“ gepriesen. Er sei „wie guter Wein: zum Genießen“. Ihm gelinge der Spagat zwischen dem Prunk vergangener Epochen und modernen Ansprüchen an Funktionalität.    

Der Dresdner Hauptbahnhof wurde 1898 vollendet und im Zweiten Weltkrieg zerstört. 1951 begann der Wiederaufbau. Nach der Wende erhielt der britische Stararchitekt Lord Norman Foster den Auftrag zur grundlegenden Umgestaltung des Bahnhofes. Das Gebäude bekam ein Membran-Dach, die Kuppel wurde verglast. Allein das Dach kostete rund 90 Millionen Euro. Beim Jahrhunderthochwasser 2002 verwüstete der Fluss Weißeritz die technische Infrastruktur des Bahnhofes. Inzwischen ist er mit mehr als 40 Läden, Cafés und Restaurants auch ein Einkaufstempel.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Evangelische und katholische Kirche in Sachsen haben zu einer regen Beteiligung an der Landtagswahl am 31. August aufgerufen. „Nur durch eine hohe Wahlbeteiligung kann es gelingen, den extremen Parteien keinen Aktionsraum im Sächsischen Landtag zu geben“, erklärten der evangelische Landesbischof Jochen Bohl und sein katholischer Amtskollege Heiner Koch in einer am Montag verbreiteten Erklärung.

18.08.2014

In Sachsen sind laut einer Studie des Ifo-Instituts zwischen 30.000 und 60.000 Arbeitsplätze durch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns bedroht. „Eine besondere Betroffenheit wird es bei Bäckern, Fleischern, dem familiengeführten Einzelhandel, Gaststätten und im Beherbungsgewerbe geben“, erklärte Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) am Montag in Dresden.

18.08.2014

Schon lange bevor sie sich Sportstadt nannte, war Riesa Stahlstadt - seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Noch zu DDR-Zeiten arbeiteten im Stahl- und Walzwerk rund 9000 Menschen.

18.08.2014
Anzeige