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Oschatz 100 OAZ-Leser treten zwischen Oschatz und Schweta in die Pedale
Region Oschatz 100 OAZ-Leser treten zwischen Oschatz und Schweta in die Pedale
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09:52 05.09.2016
Auftakt für die Tour war am Sonnabend der Wäschereinpark in Oschatz. Quelle: Dirk Hunger
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Oschatz

Rund zehn Kilometer legte Werner Thieme mit seinem Handbike bis nach Oschatz zurück, um pünktlich zum Start zur OAZ-Radtour da zu sein. „Das sind 20 zusätzliche Kilometer für mich“, erklärte der Sörnewitzer im Schwetaer Park zur großen Pause. Hier hatte die Innungskrankenkasse Sachsens eine Vitamin- und Snackbar aufgebaut. Seit drei Jahren ist Thieme Stammgast bei der OAZ-Fahrradtour. „Das ist wie eine Familie. Da fühlt man sich wirklich wohl und alle nehmen Rücksicht, helfen, damit ich genauso alles erleben kann“, so der 61-Jährige, der seit fünf Jahren im Rollstuhl sitzt und sich durch das Handbike-Fahren zurück ins Leben kämpfte. Im Teilnehmertross durfte er, wie auch die vielen Kinder voran fahren. Sie bestimmten so das Tempo, damit auch alle die eingelegten Pausen genießen konnten.

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Bei herrlichem Spätsommerwetter gingen die OAZ-Leser am Sonnabend auf Tour.

„Mit den Pausen zwischendurch, das finde ich richtig gut. So fällt der Trupp nicht auseinander und jeder hat zwischendurch Zeit zum Erholen und das Ziel erreicht man gemeinsam. Das findet man bei anderen Radtouren nicht so vor“, lobte Christine Göthert aus Dahlen. Mit ihrem Mann Manfred nimmt sie oft die rad- und wandersportlichen Angebote in der Region wahr. „Im Vorjahr konnten wir leider nicht an der OAZ-Radtour teilnehmen. Aber dieses Jahr konnten wir es wieder einrichten“, freute sie sich, auch andere bekannte Gesichter zu sehen.

Rund 100 große und kleine Fahrradfahrer waren am Sonnabendmorgen um 10 Uhr im Oschatzer Wäscherei-Park gestartet. Zuvor hatte OAZ-Regionalverlagsleiter Jan Simon alle begrüßt und die Teilnehmer erhielten von David Schatzki alle wichtigen Informationen zu den beiden vor ihnen liegenden Strecken. Zudem war auch der Rest der Schatzki-Bande im Einsatz für die OAZ, sicherte den Tross ab, sorgte für kleine Pausen zwischendurch und hatte dabei ein gutes Händchen, damit alle sich als Gemeinschaft fühlen konnten.

Natürlich wurde auch noch schnell ein Erinnerungsfoto geschossen. Die Jüngste darauf war Karoline Funk. Mit ihren vier Jahren brauchte sie jedoch noch nicht selbst in die Pedalen treten. Das taten Mama und Papa mit Karolin als Mitfahrer.

An durchtrainierten Waden wie auch an echter Radsportkleidung samt sicheren Sturzhelmen sowie den gestylten Rädern konnte man unter den Startern der OAZ-Radtour schnell all jene ausmachen, die zu den Hobbyradfahrern gehören. Eine von ihnen ist Helga Guhr. Die 62-Jährige berichtete stolz, dass sie mit Freunden in diesem Jahr schon per Rad zwischen Berlin und Bautzen unterwegs war. „So fühle ich mich heute für die große Tour gut gerüstet“, erklärte sie.

Seit sechs Jahren strampelt der Gastewitzer Reinhard Kussak im OAZ-Tross mit. „Ich bin viel unterwegs, nicht nur mit dem Rad. Ich würde mir so eine Veranstaltung auch für Skater wünschen, denn das ist meine zweite Lieblingssportart“, erzählte der 66-Jährige. Bei der Pause in Schweta tankte er wie auch die anderen Teilnehmer an der Vitamin- und Snackbar neue Kraft für die restliche Strecke.

Das war gut so, denn die Strecke der OAZ-Radtour 2016 führte oft über Wirtschaftswege und Nebenstraßen, war auch mal etwas hüglig und steinig. So konnten die Starter auch die sich bietende Landschaft genießen. Gegen 14 Uhr erreichten alle wieder Oschatz und Regionalverlagsleiter Jan Simon freute sich mit den Helfern über eine gelungene OAZ-Fahrradtour 2016.

Einige Teilnehmer wurden auch gleich noch zu Gewinnern. IKK, OAZ und David Schatzki verlosen wertvolle Sachpreise unter den Startern. Volkmar Klüngler und Torsten Trautvetter aus Oschatz dürfen sich je über eine Rad-Inspektion in der Firma Schatzki, Arndt Beck aus Borna und Steffen Kurth aus Oschatz über eine Powerbank gestiftet von der OAZ sowie Ina Hönicke und Karin Starke aus Oschatz über ein Wellnes-Set von der IKK freuen. Ab Freitag können die Gewinner die Preise in der Geschäftsstelle der OAZ abholen.

Von Bärbel Schumann

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