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Oschatz Stadtbibliothek Oschatz feiert 140. Geburtstag
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00:43 21.04.2018
Diana Mann stellt den Jungen und Mädchen der Tagesstätte „Haus Bummi“ Geschichten rund um Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken vor. Quelle: Foto: cku
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Oschatz

Klappe, die erste: Zum Auftakt des Jubiläums „140 Jahre Stadtbibliothek Oschatz“ luden Diana Mann und Eleonore Reichel jetzt zu einem besonderen „Tag der Sinne“ in die Räume der Ausleihe ein. An verschiedenen Stationen konnten dort die jungen Lesefreunde ihre Sinne testen – im wahrsten Sinne des Worte.

Vorab gab es dazu immer eine passende Geschichte, vorgetragen von Diana Mann. Als Abschluss des Tages schloss sich eine reguläre Vorlesezeit rund um das Thema Sinneswahrnehmungen an. Neben Riechproben wie etwa Zimt in kleinen Döschen, kann die Bibliothek inzwischen auf Buchtitel zurückgreifen, die mehr möglich machen als nur Seiten umzublättern. So gibt es Exemplare, die auf Knopfdruck Töne ausspucken und damit den Kindern schon einmal Lust auf Hörbücher machen. Andere wiederum beinhalten kleine Taschen, in denen diverse Materialien, die im Text vorkommen, ertastet werden können.

Geschichte vom kleinen Nasenelefanten

Als erste nutzten die Jungen und Mädchen der Lebenshilfe-Kindertagesstätte „Haus Bummi“ die Möglichkeit, auf eine Entdeckungsreise der menschlichen Wahrnehmungen zu gehen. Am meisten beeindruckt zeigten sie sich von der Episode rund um den kleinen grauen Elefanten, der sich statt seines Rüssels eine normale Nase wünscht. Als sein Wunsch in Erfüllung geht, merkt er ganz schnell, dass mit dem Rüssel auch einige besondere Eigenschaften seines Wesens verloren gegangen sind – entsprechend froh ist er, den Rüssel wieder zu bekommen.

Zum Schluss ging es dann noch an die Bastelstrecke. Dort malten die Kinder eine Elefantenschablone aus, in deren Mitte, wo sonst der Rüssel ist, ein Loch klaffte. Das war gerade groß genug, den Finger hindurchzustecken – und schon hatte der selbstgemalte Elefant auch sein markantestes Körperteil erhalten.

Von Christian Kunze

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