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Oschatz 1996: In Schmannewitz eröffnet Reha-Klinik ihre Pforten
Region Oschatz 1996: In Schmannewitz eröffnet Reha-Klinik ihre Pforten
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00:32 17.03.2018
Vor 20 Jahren wurde die Christiaan-Bernard-Klinik in Schmannewitz erbaut. Die Baustelle erinnerte dabei entfernt an ein Ufo. Quelle: Günther Hunger
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Schmannewitz

In den 25 Jahren, in denen die Oschatzer Allgemeine Zeitung bereits über die Geschehnisse in der Region berichtet, gab es auch eine Neuerung, die in Sachen Rehabilitation die Entwicklung voran trieb.

Schon im Jahr 1994 wurde der Entschluss gefasst, am idyllischen Standort, im Dörfchen Schmannewitz, eine Klinik zu errichten, die zu erheblichen Veränderungen in Bezug auf medizinische Versorgung führen sollte. „Insbesondere wurden neben zwei architektonisch geschmackvollen und qualitativ hochwertigen Klinikkomplexen, auch eine große Zahl an Arbeitsplätzen geschaffen“, sagte Pierre A. Reiter, Kaufmännischer Leiter der Christiaan-Barnard-Klinik Schmannewitz zur Feier des 20-jährigen Bestehens der Klinik am 22. Juni diesen Jahres (OAZ berichtete). Bereits am 1. Februar 1996 konnte die Christiaan-Barnard-Klinik ihren Betrieb aufnehmen. Zunächst wurde diese als reine kardiologische Klinik mit 210 Betten eröffnet und erhielt den Namen eines Pioniers auf dem Gebiet der Herztransplantation, Christiaan Neethling Barnard. Unter der Leitung dieses Herzchirurgen wurde mit einem 312-köpfigen Team im Jahr 1967 die erste Herztransplantation am Menschen durchgeführt. Dies verlieh im Ruhm und Ehre. „2000 wurde die onkologische Abteilung in der Christiaan-Barnard-Klinik mit 24 Betten eröffnet. Heute besteht diese Abteilung aus 80 Betten. Schon im Jahr 2001 wurden die ersten Herztransplantations-Patienten aus dem Herzzentrum erfolgreich rehabilitiert. Das nächste Highlight war die Eröffnung einer psm-Abteilung mit damals 40 Betten. Heute verfügt diese über 56 Betten“, zählt der Kaufmännische Leiter auf und betont dabei, welch großen medizinischen Fortschritt die Klinik nahm und sich somit die Herzunterstützungssysteme mit rasender Geschwindigkeit entwickelten. 2011 konnte bereits die erste Rehabilitation mit diesen Systemen, sogenannten Kunstherzen, in der Klinik begrüßt werden. „Die Christiaan-Barnard-Klinik zählt aktuell zu den fünf leistungsstärksten Häusern im deutschsprachigen Raum, die in der Lage sind, pro Jahr mehr als 50 Rehabilitanden mit Zustand Kunstherzimplantation und Herztransplantation zu betreuen.“ Heute verfügt die Klinik über insgesamt 226 Betten und beschäftigt mehr als 120 Mitarbeiter. Über 3000 Patienten werden jährlich an diesem Standort behandelt. „Eine beachtliche Leistung“, betont der Kaufmännische Leiter.

Wie auch die Rehaklinik Christiian-Bernard-Klinik, gehört auch die Reha-Klinik Dahlener Heide zu der Median Klinikgruppe. „Diese Klinik in der Dahlener Heide wurde ebenfalls im Jahr 1996 eröffnet und ist eine modern ausgestattete Rehabilitationseinrichtung mit den Indikationsbereichen Orthopädie mit 130 Betten und Psychosomatik mit 80 Betten. Beide Kliniken bieten in den einzelnen Indikationen das gesamte Spektrum der rehabilitativen Medizin auf höchstem Qualitätsniveau“, sagt Pierre A. Reiter und betont, dass es eine absolute Erfolgsgeschichte sei. „Die Erbauer haben es ermöglicht, durch diesen Bau einen der schönsten Reha-Klinikkomplexe Sachsens zu errichten.“

Von Kristin Engel

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