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Oschatz 22 junge Menschen beginnen Einsatz in Oschatz
Region Oschatz 22 junge Menschen beginnen Einsatz in Oschatz
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06:00 04.09.2017
Die Freiwilligen für das Jahr 2017/2018 wurden von Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (li.) und René Werner (2.v.l.) begrüßt. Quelle: Foto: Kristin Engel
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Oschatz

Ein Jahr lang schnuppern 22 jungen Menschen nun in den Beruf ihrer Wahl. Und das freiwillig und sozial – für kleines Geld. In der vergangenen Woche übergab Oberbürgermeister Andreas Kretschmar die Vereinbarungen an die Teilnehmer, so zusagen als Start des 20. Jahrganges vom 1. September 2017 bis 31. August 2018 für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ).

Oschatz seit 1998 Träger

Die Stadtverwaltung Oschatz ist seit 1998 Träger und damit einer von 45 Freiwilligendienst-Trägern in Sachsen. Zudem konnte René Werner – in der Stadtverwaltung Oschatz für das FSJ zuständig – am vergangenen Mittwoch neben den Jugendlichen auch die Vertreter der sieben Einsatzstellen begrüßen – Collm-Klinik Oschatz, Fachkrankenhaus Hubertusburg, Häusliche Krankenpflege Silvia Ihm, Lebenshilfe-Verein, Volkssolidarität, Verein Sprungbrett Riesa und die Kindertageseinrichtungen der Stadtverwaltung Oschatz. 22 Stellen waren zu vergeben. Mehr als das doppelte gab es in diesem Jahr an Bewerbern für das Jahr. „So gab es auch Auswahlmöglichkeit“, betont Andreas Kretschmar und ergänzt, dass es schon Jahre gab, in denen 200 bis 300 Bewerbungen eingegangen sind. Das sei heute nicht mehr so und erklärt , dass aktuell für Jugendliche viel mehr Ausbildungsmöglichkeiten bestünden und daher das Interesse an einem Freiwilligen Sozialen Jahr zurückgegangen sei.

Gelegenheit zum Berufe-Testen

„Warum unterstützen wir das freiwillige Jahr? Wir wollen, dass junge Leute aus der Region die Chance bekommen, auch in der Region zu bleiben. Bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr haben sie die Gelegenheit, in einen Beruf einmal reinzuschnuppern und festzustellen, dass nicht alles, was im Fernsehen läuft, auch tatsächlich etwas mit der Realität zu tun hat. Wir sind froh, dass Gelder dazu gegeben werden, um das FSJ zu unterstützen“, so Andreas Kretschmar.

Förderung von Bund und Land

Gefördert wird der freiwillige Dienst durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie den Freistaat Sachsen mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz. Weitere Mitfinanzierer sind zum großen Anteil die entsprechenden Einsatzstellen selbst sowie die Stadt Oschatz. Bereits am Freitag, dem 1. September, haben die 22 jungen Frauen und Männer mit ihrem Dienst begonnen und erste Eindrücke gesammelt.

Von Kristin Engel

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