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Oschatz 258 Alarmierungen: Oschatzer Ortswehren 2017 mit Einsatzspitzen
Region Oschatz 258 Alarmierungen: Oschatzer Ortswehren 2017 mit Einsatzspitzen
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21:55 07.03.2018
Der Oschatzer Ortsteil Lonnewitz war vor allem bei den Unfallhilfeleistungen ein Schwerpunkt der Arbeit 2017.. Quelle: Foto: Frank Hörügel
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Oschatz

Das Jahr 2017 war für die Kameraden der Oschatzer Feuerwehren eines der einsatzstärksten Jahre. Insgesamt gab es 258 Einsätze der Ortswehren Oschatz, Limbach, Leuben und Schmorkau, wobei die Oschatzer Ortswehr den größten Teil davon absolvierte. Die Oschatzer Ortswehr musste mit ihren 39 aktiven Kameraden nämlich 214-mal ausrücken. „Ich bin seit 30 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr und wir hatten nur knapp nach der Wende ein ähnliches Aufkommen. Da sind wir aber als Wehr auch noch quer durch den Altkreis Oschatz gefahren“, verdeutlicht der Oschatzer Wehrleiter Lars Natzke.

Technische Hilfeleistung dominiert

Dabei machen die Brände nur ein Viertel der Ernstfälle aus. Im Jahr 2017 musste die Wehr 56 Brände löschen und 158-mal bei Hilfeleistungen unterschiedlicher Art in Erscheinung treten. Allerdings wurden nicht jeder Einsatz im Oschatzer Kernstadtgebiet absolviert. Als überörtlich waren 33 Alarmierungen deklariert, dabei eilten die Kameraden in erster Linie in den Nachbargemeinden zu Hilfe. „Es gab aber auch genügend Ereignisse, bei denen die Kameraden aus den anderen Ortswehren oder aus den Nachbargemeinden bei uns in der Stadt aushelfen mussten“, relativiert Natzke. Mit Blick auf die momentane Situation bei den Feuerwehren im Oschatzer Stadtgebiet, deutet sich an, dass das Jahr 2018 auch das Potenzial hat, einsatzreich zu werden. Seit dem Neujahrsmorgen 2018 rückte die Wehr bereits 75-mal aus.

Wehr Limbach hatte 15 Alarmierungen

Für die Feuerwehr Limbach konnte Wehrleiter Danny Kaschel Auskunft geben. Immerhin hatte die Limbacher Wehr mit ihren acht aktiven Kameraden 2017 genau 15 Alarmierungen. Dabei handelte es sich um zwei Brände und 13 Hilfeleistungen. Bei den Hilfeleistungen dominierte die Unterstützung der Bevölkerung bei Starkwindereignissen. Zweimal war aber auch das Know-how der Feuerwehr bei Gefahrstoffen im Limbacher Teich gefragt. „Große Probleme bereitet uns die Einsatzbereitschaft mit den acht aktiven Kameraden. Unser Durchschnittsalter liegt bei 55 Jahren. Aus diesem Grund werden die Limbacher und die Leubener Wehr jetzt immer gemeinsam alarmiert“, so Danny Kaschel.

Wehr Leuben freut sich über neues Fahrzeug

Die Feuerwehr Leuben hat etwa die gleich Größe wie die benachbarte Wehr in Limbach. „Wir haben eigentlich zehn aktive Kameraden, von denen allerdings zwei die gesamte Woche als Fahrer unterwegs sind. Sie werden zwar alarmiert, stehen aber nicht zur Verfügung“, berichtet Wehrleiter Holger Schimpke. Er und seine Kameraden waren 2017 genau sieben Mal unterwegs. Dabei kooperierten die Wehren Limbach und Leuben gut miteinander. „Unser Höhepunkt im vergangenen Jahr war die Lieferung des neuen Fahrzeuges. Damit sind wir gut ausgerüstet“, freut sich Schimpke über die Unterstützung durch Verwaltung und Stadtrat.

Wehr Schmorkau sichert auch Veranstaltungen ab

Für die Feuerwehr Schmorkau zog der stellvertretende Wehrleiter Jens Fischer Bilanz. Hier hat die Wehr elf aktive Mitglieder, darunter neun Männer und zwei Frauen. Das Durchschnittsalter beträgt 41 Jahre. Insgesamt absolvierten die Schmorkauer 22 Einsätze. Darunter drei Brände (zwei davon Übungen), drei Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen, 13 Sturmschäden sowie weitere Hilfeleistungen. Die Schmorkauer Kameraden sind nicht nur als Retter, sondern auch als andere Helfer aktiv, so sicherten sie die Faschingsumzüge im Mannschatz und Strehla personell mit ab.

Von Hagen Rösner

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