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Oschatz 32 Direktvermarkter laden nach Sornzig ein
Region Oschatz 32 Direktvermarkter laden nach Sornzig ein
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16:14 23.02.2018
Heike Dommer hilft Sohn Lukas beim Dekorieren eines Osterhasen. Auch Alina und Lisa (stehend) möchten sich als Nachwuchsbäcker ausprobieren. Quelle: Fotos: Bärbel Schumann
Sornzig

Frühlingserwachen in Sornzig: Mittendrin sahen sich Nordsachsens Landrat Kai Emanuel, Landtagsabgeordneter Volkmar Winkler, Mügelns Bürgermeister Johannes Ecke sowie weitere Gäste an, was die 32 Direktvermarkter und Handwerker mit ihrem Wissen und Können alles herstellen und anbieten.

Sportlicher Auftakt

Zum Auftakt des Festes ging es jedoch Sportlich zu. Ein Teil des Girls Team Leipzig im Straßenradsport von Olympiasiegerin Petra Rosner hatte kräftig in die Pedale getreten, um pünktlich nach Sornzig zu kommen. Die Sportler sowie ihre Managerin und die Trainer haben das sportliche Ziel, mindestens eine Aktive aus ihren Reihen bei den Olympischen Spielen in Tokio an den Start zu bringen. Auf dem Weg dorthin benötigen sie Unterstützer. Die Obstland AG unterstützt seit Jahren den Olympiastützpunkt Leipzig. Das Backhaus Wentzlaff und die Erste Leipziger Brotschule sind künftig dabei. Damit wurde in Sornzig begonnen, denn pro verkauftem Brot aus dem Holzofen spendete das Backhaus dem 13-köpfigen Girls-Team Leipzig einen Euro.

Immer mehr füllte sich dann am Vormittag das Festgelände. In der Backstube schauten die Gäste neugierig den Bäckern bei der Zubereitung von Brot, Brötchen und anderen Leckereien über die Schultern. In einem Teil war eine kleine Backstube für Kinder eingerichtet, wo diese Osterhasen nach Herzenslust dekorieren konnten. „Wir kommen immer wieder gern nach Sornzig zum Frühlingserwachen, weil man ganz viel erleben kann. Zum anderen ist das Fest ein guter Treffpunkt, um ehemalige Nachbarn, Freunde oder Schulkameraden wieder zu sehen“, sagte Heike Dommer. Wer von den Jüngsten keine Lust zum Backen hatte, für den gab es weitere Angebote: Streichelzoo, Kinderschminken, Äpfel und andere Überraschungen im Heuhaufen suchen, Fahrten mit einer Gartenbahn oder Landtechnik im Miniformat ausprobieren. Für musikalische Unterhaltung sorgten die „Unkomplizierten“ aus Oschatz.

Köstliche Angebote

Was viele Besucher besonders schätzten: Bei vielen Direktvermarktern konnten die Erzeugnisse verkostet werden. Von Edelsalami, Ziegenkäse in verschiedenen Varianten bis hin zu Brotaufstrichen und Honig reichte dabei die Palette. Kosten war auch bei den Obstbauern erwünscht, denn die hatten manches an ihrem Stand zu bieten, was es sonst nicht immer gibt. „Eine Besonderheit ist die Sorte Wellant“, erklärt Thomas Arnold, Geschäftsführer der Kloster Obst GmbH. „Das ist ein aromatischer Apfel mit einer angenehmen Säure.“

Mancher Besucher lenkte seine Schritte anschließend zum Klostergelände im Ort, wo Bettina Schubert Besucher über das Areal führte. Sie brachte ihnen die Historie des Klosters näher und zeigte, was man heute alles in ihm erleben kann. Ein Höhepunkt war zudem der Vortrag von Gundolf Schmidt über seine Erlebnisse auf dem sächsischen Lutherweg.

Von Bärbel Schumann

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